Bezahlen mit Smartphone wird immer beliebter

27. Juli 2022 um 11:14
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Foto: Christiann Koepke / Unsplash

In der Schweiz hat sich das Volumen der Transaktionen über Mobile Payment Apps in der ersten Jahreshälfte mehr als verdoppelt.

Laut den Zahlen des Monitoring Consumption Switzerland haben sich die Zahlungen via Twint und Co. in den letzten 6 Monaten abermals verdoppelt. Inzwischen nutzen Herr und Frau Schweizer auch für kleinere Beträge häufiger eine Bezahlapp auf dem Smartphone.
Die Erhebung hat Daten von bargeldlosen Zahlungen analysiert, die über das Netzwerk des Finanzdienstleisters Worldline in der Schweiz abgewickelt werden. Dazu zählen etwa die SIX-Zahlterminals.
Die Resultate zeigen, dass sich der Wachstumstrend der Vorjahre ungebrochen fortsetzt. Schon 2021 stieg das Volumen um mehr als das Doppelte. 2020 lag das Wachstum sogar bei über 170%, auch befeuert durch den Trend zum bargeldlosen Zahlen in der Corona-Krise. Die nun vorliegenden Zahlen bestätigen die Ergebnisse des "Swiss Payment Monitor" fürs Jahr 2021. Der hatte bereits gezeigt, dass Bezahl-Apps immer beliebter werden.
Laut den nun vorliegenden Zahlen ist der volumenmässige Anteil der mobilen Transaktionen an allen bargeldlosen Zahlungen auf 6,5% gestiegen, nach knapp 4% im Vorjahreszeitraum. Im Vergleich dazu betrug der Anteil am Gesamtvolumen im ersten Halbjahr 2019 gerade einmal 0,8%, was das enorme Wachstum untermauert.
Konkret hatte Monitoring Consumption Switzerland schon Anfang dieses Jahres die Umsätze mit Smartphone-Zahlungen für 2019 mit 634 Millionen Franken angegeben. Sie waren im Jahr 2020 auf 1,4 Milliarden Franken gestiegen und hatten im 2021 rund 2,9 Milliarden Franken betragen, wie Anfang des Jahres berichtet worden war.
Gemäss den neusten Transaktionszahlen werden vermehrt auch kleinere Beträge mit dem Smartphone beglichen. So stieg die Anzahl der Transaktionen im ersten Halbjahr fast um das Zweieinhalbfache. Fast jede 10. von Worldline verarbeitete Transaktion wird inzwischen mit dem Smartphone gemacht, wie den Daten weiter zu entnehmen ist.

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