Seither setzt der Anbieter bei seinen Geräten auf Android und versucht sich als Software- und Services-Anbieter neu zu erfinden. Verantwortlich dafür ist seit 2013 John Chen. Er hat das Unternehmen als CEO von einem Hardware- zu einem Business-Software-Anbieter verwandelt. So verkauft das Unternehmen heute Lösungen und Services für Security, Endpoint-Management und sichere Kommunikation sowie für Embedded Systems.
Aufspaltung und Börsengang
Nun hat der Konzern beschlossen, dass die Geschäftsbereiche Internet of Things und Cybersicherheit vom Betrieb abgespalten werden. "Sowohl das IoT- als auch das Cyber-Geschäft adressieren grosse und wachsende Marktchancen", schreibt die Firma in einer Mitteilung. So soll mit einer neuen Struktur ein schlankeres Unternehmen geschaffen und eine bessere Bewertung der einzelnen Geschäftsbereiche ermöglicht werden.
Zudem soll mit der Trennung der Geschäftsbereiche auch die operative Agilität und die Fähigkeit zur Bereitstellung von IT-Lösungen verbessert werden, sagte Blackberry-CEO John Chen. Die Sparte IoT soll dann im nächsten Geschäftsjahr an die Börse gebracht werden, heisst es von Unternehmen.
In der vergangenen Woche gab Blackberry seine Ergebnisse für das 2. Quartal 2023 bekannt. Dabei verzeichnete das Unternehmen gemäss
'Reuters' einen Gesamtumsatz von 132 Millionen US-Dollar, gegenüber 168 Millionen Dollar im Vorjahr. Der IoT-Umsatz lag bei 49 Millionen Dollar, während der Umsatz im Bereich Cybersicherheit 79 Millionen Dollar betrug.