Bug Bounty Switzerland erhält 12 Millionen für Expansion

30. April 2026 um 12:22
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Das Management von Bug Bounty Switzerland (v.l.): Stefan Velikov, Lukas Heppler, Sandro Nafzger, Florian Badertscher und Lino Simoni. Foto: zVg

Das frische Kapital soll in die internationale Expansion des Zürcher Cybersecurity-Unternehmens sowie in den Ausbau KI-gestützter Security-Testing-Angebote fliessen.

Bug Bounty Switzerland hat eine Finanzierungsrunde in Höhe von 12 Millionen Franken abgeschlossen. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde die Runde vom europäischen Growth-Investor Direttissima Growth Partners angeführt, zusätzlich beteiligt ist die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG).
Die Beteiligung erfolge als Minderheitsinvestment im Rahmen einer Kapitalerhöhung, das Gründerteam bleibe weiterhin Mehrheitsaktionär. Ein Vertreter von Direttissima, Philipp Bolliger, werde ausserdem in den Verwaltungsrat einziehen.
Das 2020 gegründete Unternehmen hat sich auf Ethical Hacking und intelligentes Security-Testing spezialisiert. Im Zentrum steht ein Service-as-Software-Modell, das kontinuierliche Sicherheitsprüfungen von IT-Systemen ermöglicht. Dabei kombiniert die Plattform laut Bug Bounty Switzerland KI-gestützte Automatisierung mit einer globalen Gemeinschaft von über 16'000 Ethical Hackern, um Schwachstellen laufend zu identifizieren und zu bewerten.
Mit dem frischen Kapital plane das Unternehmen, seine Plattform international auszurollen und technologisch weiterzuentwickeln. Ein Schwerpunkt liege auf dem Ausbau von KI-Funktionen, die Security-Tests stärker automatisieren und zunehmend orchestrieren sollen. Laut eigenen Angaben ist Bug Bounty Switzerland bislang eigenfinanziert und profitabel gewachsen. Zu den Kunden zählen Unternehmen aus dem Finanzsektor, der Industrie sowie Betreiber kritischer Infrastrukturen, darunter auch öffentliche Institutionen in der Schweiz wie etwa das Bundesamt für Cybersicherheit (Bacs).

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