Bund kauft für 90 Millionen Franken VMware-Lizenzen

5. Februar 2024 um 09:30
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Foto: Andreas Fischinger / Unsplash

Drei Anbieter erhalten für die nächsten fünf Jahre einen Rahmenvertrag, um den Bund mit VMware-Lizenzen zu beliefern.

Das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) hat neue Rahmenverträge für die Lieferung von VMware-Lizenzen abgeschlossen. Das Volumen beträgt knapp 92 Millionen Franken für fünf Jahre.
Drei Reseller haben einen Zuschlag erhalten: Netcloud, Soultec und Business IT. Weitere drei Firmen haben eine Offerte eingereicht, wie aus der Publikation auf Simap hervorgeht. Zur Begründung des Zuschlags heisst es, die Unternehmen hätten als einzige sämtliche Muss-Anforderungen erfüllt. Zudem hätten sie attraktive Rabattstufen angeboten.
Die drei ausgewählten Reseller werden der Verwaltung im Zeitraum bis Ende 2028 VMware-Lizenzen liefern. Der Auftrag umfasst Neulizenzen und Upgrades sowie Wartungs- und Subskriptionsverlängerungen.

Zwei Freihändler zur Überbrückung

Das BBL hatte zuletzt 2016 mittels einer öffentlichen Ausschreibung VMware-Lizenzen beschafft. Bevor die aktuelle Ausschreibung publiziert wurde, hat sich das Bundesamt seinen Bedarf mit zwei freihändigen Vergaben gesichert. Für das Jahr 2021 ging ein Zuschlag über rund 5 Millionen Franken an Business IT. "Aufgrund eines im Rahmen der Ursprungsbeschaffung nicht vorhergesehenen Bedarfs, wurde deren Volumen vorzeitig ausgeschöpft", erklärte uns das BBL damals.
Man werde den Auftrag öffentlich ausschreiben, so das BBL damals. Bis diese Ausschreibung abgeschlossen war, gab es im November 2023 aber noch einen weiteren freihändigen Zuschlag an Business IT, diesmal über 14,5 Millionen Franken. Damit ein lückenloser Betrieb sichergestellt werden könne, so die Begründung des BBL, sei diese freihändige Vergabe unerlässlich.

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