Bundesamt für Informatik verlängert Security-Schutz freihändig

29. April 2025 um 07:00
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Illustration: Erstellt durch inside-it.ch mit Midjourney

Cleondris erhält für fast vier Millionen Franken den Zuschlag für eine Cyber Resilience Plattform. Das BIT erklärt deren Einsatz.

Das Bundesamt für Informatik (BIT) hat im Bereich Cybersecurity einen freihändigen Auftrag an Cleondris erteilt. Die Firma aus Steinhausen (ZG) liefert dafür gemäss Zuschlag auf Simap "eine all-in-one Cyber Resilience Platform mit einem granularen Cyber Restore und einem Air-Gap-Backup inklusive Ransomware-Schutz".
Der Auftrag ist rund 3,9 Millionen Franken wert – 640'000 Franken für den Grundauftrag, 3,26 Millionen für Optionen. Begründet wird die freihändige Vergabe damit, dass die Plattform "als einzige eine nahtlose Integration in die bestehende Netapp-Ontap-Umgebung" bietet. Ein Verzicht auf diese Funktionalitäten würde zu erheblichen Risiken für den IT-Betrieb des BIT und die Sicherstellung der Informationssicherheit und den Ransomware-Schutz führen.
Cleondris ist seit 2017 beim BIT im Einsatz, erklärt die Medienstelle auf Anfrage von inside-it.ch. Die Plattform würde ausschliesslich die Netapp-Umgebung unterstützen und werde auch nur dort eingesetzt. In dieser Umgebung seien beim Bund Daten von verschiedenen Fachanwendungen gespeichert.
"Cleondris wurde eigens für Netapp entwickelt und bietet eine nahtlose Integration in die bestehende Infrastruktur des BIT", führt die Medienstelle weiter aus. "Das bedeutet, dass keine komplexen Anpassungen nötig sind, was den Betrieb vereinfacht und die Sicherheit erhöht." Das Produkt biete einen Airgap-Backup-Schutz, der eine lückenlose Wiederherstellung nach Ransomware-Angriffen gewährleistet.
Dies ermögliche einen umfassenden Schutz vor unberechtigtem Zugriff und stelle sicher, dass auch bei einem Cyberangriff auf das Netzwerk stets ein sicherer Wiederherstellungspunkt verfügbar ist. "Diese Kombination von Ransomware-Erkennung, Prävention und Wiederherstellung ist derzeit auf dem Markt einzigartig", so das BIT.
Beim BIT und in der Bundesverwaltung seien daneben auch weitere Cybersecurity-Plattformen im Einsatz. "Alle Daten im BIT verfügen über einen adäquaten Schutz", betont das Bundesamt. Über einzelne Produkte und Einsatzbereiche könne man aber aus Sicherheitsgründen keine detaillierten Auskünfte geben.


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