Chat GPT: KI mit gewaltigem Potenzial

5. Dezember 2022 um 11:12
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Generiert mit Dall-E, dem anderen KI-Projekt von OpenAI.

Texten, übersetzen, dichten – was die Künstliche Intelligenz der Non-Profit-Organisation OpenAI kann, ist tief beeindruckend. Dahinter stecken unter anderem Elon Musk und Peter Thiel.

"Als Künstliche Intelligenz habe ich keine individuellen Stärken oder Schwächen, sondern bin dazu entwickelt worden, um bestimmte Aufgaben zu erfüllen. Mein Hauptzweck besteht darin, menschenähnliche Konversationen zu führen und auf Fragen zu antworten."
Das ist die Antwort des Chatbots mit dem Namen ChatGPT auf die Frage nach seinen grössten Stärken. Die Künstliche Intelligenz wurde von der Non-Profit-Organisation OpenAI entwickelt, die sich mit der Erforschung von KI beschäftigt. Von der gleichen Organisation stammt auch die KI Dall-E, die mithilfe von Texteingaben Bilder generiert.
Finanzgeber des Projekts sind unter anderem Elon Musk und Peter Thiel. Während Musk seit der Übernahme von Twitter unter anderem durch die Entsperrung von rechten Hetz-Accounts auf sich aufmerksam gemacht hat, zählt Paypal-Gründer Peter Thiel zu den Unterstützern von Donald Trump und weiteren rechtspopulistischen Politikern in den USA.
Da stellt sich eine Frage:
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ChatGPT basiert auf dem Sprachmodell "GPT 3.5", das explizit auf Dialog trainiert ist. Somit kann die KI mit Folgefragen umgehen oder eigene Fehler zugeben. Was die KI aktuell leisten kann, ist beeindruckend. So liefert der Bot auf Wunsch Gedichte, Erklärtexte, Übersetzungen, Wortbedeutungen, Analysen von Programmcode und vieles mehr. Und all das in überzeugender Qualität.
Auf aktuelle Fragen weiss die KI indes keine Antwort, da diese "nur über Dinge sprechen kann, die mir bekannt sind, da ich keinen Zugang zum Internet habe", wie der Bot gleich selbst erklärt.
Das Projekt befindet sich aktuell in einer Testphase und soll währenddessen kostenlos ausprobiert werden können. Anscheinend gibt es aber bestimmte Limitierungen bei zu vielen gleichzeitigen Zugriffen. Der Chatbot befinde sich in einer frühen Phase, twitterte CEO Sam Altman am Tag der Veröffentlichung, und es gebe noch eine grosse Anzahl Einschränkungen.
Wer die KI ausprobieren will, muss sich registrieren. Je mehr Userinnen und User ChatGPT ausprobieren, desto mehr "Futter" erhält die KI, um sich weiter zu verbessern.

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