Cisco stellt ein Management-Tool für generative KI vor

7. Februar 2024 um 14:28
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Illustration: Erstellt durch inside-it.ch mit Dall-E / GPT-4

Ein neues SaaS-Produkt von Cisco soll Unternehmen mehr Kontrolle beim Einsatz von generativen KI-Tools bieten, etwa was Datensicherheit und Kosten anbelangt.

Unternehmen wollen die Vorteile der neuen KI-basierten Tools nutzen, deren Implementierung kann aber eine Herausforderung sein. Nicht zuletzt wegen Datenschutzbedenken. "Unternehmen müssen es schaffen, KI-basierte Services bereitzustellen, die sicher, fair und transparent sind", so der Cisco-Outshift-Verantwortliche Vijoy Pandey vergangenen Sommer. Jetzt hat der Cisco-interne Inkubator Outshift die Lösung Motific vorgestellt, die IT- und Security-Teams die Kontrolle über Daten, Sicherheit und Kosten bieten soll.
Das modell- und anbieterunabhängige Produkt unterstütze den gesamten Lebenszyklus, von der Auswahl und Bewertung eines Modells über Experimente hin zum produktiven Einsatz, heisst es vom Unternehmen.

Implementierungshilfe für generative KI

IT-Landschaften sind fragmentiert und verändern sich schnell. Für Unternehmen ist es eine Herausforderung, den Überblick zu behalten. Die Situation sei vergleichbar mit den frühen Tagen von Public Cloud und SaaS, sagte Cisco-Manager Ronak Desai. "Alle wollten irgendwelche Workloads in die Cloud verlagern", so Desai, der bei Cisco Full Stack Observability und Appdynamics verantwortet. Das sei nicht sehr systematisch abgelaufen, die Business-Abteilungen hätten sich irgendwelche SaaS-Tools gekauft, IT-Teams hätten Cloud-Workloads für Tests oder PoCs verwendet. "Keiner hat an die langfristigen Auswirkungen gedacht, egal ob es um die Kosten, den Betrieb oder den Datenschutz ging."
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Ronak Desai, SVP/GM, Full Stack Observability and Appdynamics. Foto: zVg
Motific soll Unternehmen den Einsatz von generativer KI vereinfachen. Mit dem Produkt lasse sich die Einführung neuer Tools deutlich verkürzen, so das Unternehmen. Compliance-Kontrollen würden eine übermässige Nutzung und überhöhte Ausgaben verhindern sowie die Integration von unternehmensspezifischen Daten erleichtern. Das Produkt biete Kostenschätzungen sowie integrierte Richtlinienkontrollen, die Unternehmen an ihre eigenen Policies anpassen könnten. Damit sollen beispielsweise sensible Daten geschützt, aber auch Angriffe, etwa mittels Prompt Injection, verhindert werden, heisst es von Cisco.
Mit Motific liesse sich "Schatten-KI" in Unternehmen verhindern, ergänzt der Tech-Konzern. Denn es mache die Nutzung nicht genehmigter Features von Drittanbietern transparent und helfe IT-Admins, organisationskonforme Alternativen zu finden.
Interessenbindung: Das Gespräch mit Ronak Desai fand im Rahmen der Cisco Live in Amsterdam statt, zu der die Autorin vom Hersteller eingeladen wurde (Flug, Unterkunft).

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