Der Urner IT-Dienstleister Comed bekommt per 1. April einen neuen Geschäftsleiter. Wie das Unternehmen mitteilt, übernimmt Matthias Kempf den Vorsitz der Geschäftsleitung. Er tritt die Nachfolge von Felix Büchi an, der das Unternehmen seit 2019 geführt hat.
Der Wechsel zwei Jahre vor der Pensionierung von Büchi sei
seit längerem geplant. Durch die Übergabe der Leitungsposition wolle Comed "maximale Kontinuität für die Kunden und Mitarbeitenden sicherstellen", heisst es. Büchi bleibe dem Unternehmen als Mitglied der Geschäftsleitung erhalten und werde den Übergang aktiv begleiten.
Der künftige Geschäftsführer sei dem Unternehmen bereits seit Jahren verbunden. Kempfs berufliche Reise begann 1998 mit der Informatiklehre bei Comed. Zwischen 2013 und 2018 war er laut seinem Linkedin-Profil bei Dätwyler in leitenden Positionen tätig, bevor er als Mitinhaber und Teil der Geschäftsleitung zu Comed zurückkehrte. Das Unternehmen nennt Kempf in der Mitteilung die "ideale Besetzung, um Comed in das fünfte Jahrzehnt seiner Erfolgsgeschichte zu führen".
Neuer Leiter Managed Services
Schon seit dem 1. Januar hat Mark Herzog Einsitz in die Geschäftsleitung genommen. Er übernimmt gemäss Mitteilung die Leitung Managed Services. Er ist laut Linkedin-Profil seit 2020 bei Comed als (Senior) System Ingenieur tätig. Künftig werde er die operative Exzellenz sowie die konsequente und qualitativ hochwertige Umsetzung der IT-Services verantworten. Ferner soll Herzog einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des Portfolios und zur hohen Zufriedenheit der Kunden leisten.
Neben Büchi, Kempf und Herzog besteht die Geschäftsleitung von Comed aus dem Leiter Software Engineering und Security Chris Herzog, dem Leiter Education Fabian Truttmann sowie dem Leiter Health Care Patrick Zwyssig. Das Unternehmen beschäftigt nach eigenen Angaben an den Standorten in Altdorf, Schwyz und Stans in der Zentralschweiz sowie
Sins im Aargau rund 40 Mitarbeitende.