Cyberangriff auf Emil Frey: Sensible Daten wurden geklaut

17. Februar 2022 um 13:18
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Foto: Matthew Henry / Burst

In einem Schreiben an seine Kunden meldet das Unternehmen einen Datenabfluss. Unter anderem wird zur Prüfung von Bankangaben und Identitätskarten geraten.

Beim Ransomware-Angriff auf die Emil Frey Gruppe ist es zu einem Datenabfluss gekommen. Dies zeigt ein Schreiben an Kundinnen und Kunden, welches inside-it.ch vorliegt. "Leider wurde auch die Emil Frey Gruppe das Ziel einer Cyberattacke", so die Einleitung. Als man den Angriff festgestellt habe, seien umgehend die entsprechenden Massnahmen ergriffen und die zuständigen Behörden eingeschaltet worden.
"Leider wurden beim Angriff auf unser Unternehmen auch einige personenbezogen Daten gestohlen", heisst es weiter. Wie Recherchen von inside-it.ch wie auch von 'Watson' gezeigt hatten, wurde Emil Frey Opfer einer doppelten Erpressung. Die Cyberkriminellen begannen mit der Veröffentlichung von Daten – darunter Kopien von Identitätskarten, unterschriebenen Datenschutzerklärungen und mehr.
"Dazu können auch Daten gehören, die sich auf Sie beziehen", heisst es weiter im Schreiben der Gruppe. "Wir können nicht ausschliessen oder verhindern, dass die Angreifer diese Daten im Internet zugänglich machen." Das Unternehmen habe eine Strafanzeige erstattet und den Vorfall der zuständigen Datenschutzbehörde gemeldet.
Mit einer allgemeinen Empfehlung schliesst das Schreiben, man rate zur Vorsicht bei der Übermittlung von Daten: "Keine Zugangsdaten per Mail (ID, Bankangaben, Passwort usw.) übermitteln", "Ihre Passwörter ändern", "misstrauisch sein bei Mitteilung von Dritten". Das Unternehmen bedauere den Vorfall zutiefst. "Der Emil Frey Gruppe war und ist der Datenschutz und die damit anvertraute Sicherheit personenbezogener Daten sehr wichtig."

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