Die App der SBB ist der "Master" der Schweizer Apps

17. November 2016 um 13:21
  • technologien
  • sbb
  • netcetera
  • awards
  • f&e
image

Die neue SBB-App "Mobile vNext" wurde gestern im Rahmen der "Best of Swiss Apps" gleich sechs Mal ausgezeichnet.

Die neue SBB-App "Mobile vNext" wurde gestern im Rahmen der "Best of Swiss Apps" gleich sechs Mal ausgezeichnet.
In entspannter und ungezwungener Atmosphäre feierte sich die Schweizer App-Szene gestern selbst. Rund 350 Besucher zählte die Award-Night "Best of Swiss Apps" im Zürcher Aura. 219 Projekte haben sich für die App-Auszeichnung beworben, von denen eine 60-köpfige Jury 47 für die Shortlist ausgewählt hat. Für diese Projekte gab es zusammen 28 Bronze-, 18 Silber- und elf Gold-Auszeichungen sowie den "Master of Swiss Apps"-Award.
Nach "Paymit" im vergangenen Jahr, darf sich "SBB Mobile vNext" dieses Jahr App der Apps nennen. Das Projekt wurde von der SBB gemeinsam mit Ubique Innovations entwickelt und machte im Vergleich zur Vorgänger-Version im Bezug auf die Usability enorme Fortschritte, wie ein Jury-Mitglied auf der Bühne sagte. Dafür wurde die App neben dem Master-Award auch mit einer Gold-Auszeichnung in der Kategorie Usability belohnt. Zudem gab es ein weiteres mal Gold in der Kategorie Design, zweimal Silber (Functionality, User Experience) und einmal Bronze (Innovation).
Zwei goldene Awards und den zweiten Platz in der Master-Rangliste gab es für die "myCSS App" des Krankenversicherers. Das Projekt, das in Zusammenarbeit mit Notch Interactive und Inside Solutions entstanden ist, entschied die Kategorien User Experience und Business für sich. Zudem gab es drei Silber-Awards für die App in den Kategorien Design, Usability und Functionality.
Zu den weiteren Gold-Award-Preisträgern gehören "Sahra - all in one Smart home System" (Usability), "FC Basel 1983" (Enterprise), "Gottardo 2016" (Campaigns), "Huston" (Innovation), "Late Shift" (Games), "Teleboy TV" (Functionality) und "Cave Zen" (Young & Wild). Die letzte Kategorie für junge und unabhängige Entwickler wird es nächstes Jahr nicht mehr geben.
Insgesamt sechs Awards gab es für Netcetera. Der Zürcher Softwarehersteller holte sich fünf Bronze- und eine Silber-Auszeichnung für vier verschiedene Projekte: "VisecaOne", "LiveGuide", "Welterbe Region Sardona" und "U-Abo". Drei Auszeichnungen für zwei Apps gab es für das Team von Apps with Love. Schucan Management zusammen mit Liip holte sich vier und Scherrer Medien drei "BOSA"-Awards. Die Liste aller Preisträger inklusive Shortlist gibt es auf der Website von Best of Swiss Apps. (kjo)
Hinweis (21.11.2016): Das Bild wurde geändert.

Loading

Kommentare

Anmeldung wird geprüft …

Mehr zum Thema

image

Zahlt der KI-Agent, wird die Betrugsabwehr blind

KI-Agenten suchen, vergleichen und bezahlen, ganz ohne menschliches Zutun. Für Kund:innen bequem, für Banken eine Herausforderung: Ihre Betrugserkennung achtet auch darauf, wie Menschen tippen, wischen oder zögern. Fallen diese Signale weg, droht die Betrugsabwehr blind zu werden.

image

Grossausfall bei Google Cloud

Eine Störung der Zone "Europe-West2" in Grossbritannien hatte Auswirkungen in Europa. Betroffen waren in der Schweiz vor allem Bankkunden.

publiziert am 20.10.2026
image

Cern und Mistral entwickeln Physik-KI

Zusammen mit Mistral will das Forschungszentrum ein KI-Modell für die Teilchenphysik bauen. Trainiert werden soll es mit Milliarden simulierter Kollisionen.

publiziert am 19.10.2026
image

Europas Mobilfunk soll künftig auch aus dem All kommen

Vier grosse europäische Telekomkonzerne wollen Frequenzen für mobile Satellitendienste erwerben, um Gebiete ohne Handyempfang zu versorgen.

publiziert am 19.10.2026