Helvetia setzt mit IT-Projekt 40 Millionen in den Sand

25. August 2020 um 10:22
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Der Versicherer ist im ersten Halbjahr in die roten Zahlen gerutscht. Unter anderem belastet ein Abschreiber auf ein IT-Projekt die Bilanz.

Der Versicherer Helvetia muss im ersten Halbjahr 2020 einen Verlust von 20 Millionen Franken ausweisen. Im Vorjahr verzeichnete das Unternehmen noch ein Gewinn von 290 Millionen. Als Ursache nennt Helvetia in einer Mitteilung die Folgen der Coronavirus-Krise sowie ein Abschreiber auf ein Informatikprojekt. 
Nach einer Überprüfung des Projektportfolios im Rahmen der Digitalisierungsvorhaben habe Helvetia entschieden, ein mehrjähriges Entwicklungsprogramm zur umfassenden Erneuerung der Nichtleben-Backend-Systeme zu beenden, so die Mitteilung. Dies habe zu einer einmaligen Abschreibung von rund 40 Millionen Franken (vor Steuern) geführt. Ohne diesen Sondereffekt hätte man einen Gewinn ausgewiesen, betonte Helvetia.
Die bestehende Backend-Lösung, etwa für das Vertrags- und Schadensmanagement, bleibe nun weiter im Einsatz, ergänzt das Unternehmen auf Anfrage. Helvetia wolle sich nach der Neuausrichtung des IT-Projekts nun "noch konsequenter" auf die Digitalisierung im Kunden- und Partnerkontakt fokussieren.
Das Halbjahresergebnis sei ausserdem durch Folgen der Covid-19-Pandemie belastet worden. Diese schmälerte das Anlageresultat laut Mitteilung um einen Betrag im tief dreistelligen Millionenbereich. Dazu kamen Schadenzahlungen im hohen zweistelligen Millionenbereich – vor allem für Betriebsunterbrüche und Reiseversicherungen.

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