Die digitalen Ziele des Kantons Zürich

13. Juli 2023 um 09:59
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Blick aufs Zürcher Bellevue. Foto: Patrick Federi / Unsplash

In den nächsten Jahren will der Kanton die digitale Transformation vorantreiben und die Bekämpfung von Cybercrime stärken. Auch KI hält Einzug in die Regierungspolitik.

Der Regierungsrat des Kantons Zürich hat seine Ziele für die Jahre 2023-2027 präsentiert. Man habe die Ziele der vergangenen Legislatur weitgehend erreicht und der Kanton sei gut aufgestellt, heisst es in einer Mitteilung. Die neue Regierungspolitik mit ihren 10 Zielen und mit 59 Massnahmen spiegelt das ganze Spektrum der Regierungs- und Verwaltungstätigkeit – vom Bevölkerungswachstum über Bildung und Kultur hin zur Standortförderung und dem Klimawandel.
Auch die Digitalisierung ist Teil der neuen Legislaturperiode. "Wichtige Prozesse in der Verwaltung sind zu digitalisieren und mehr digitale Angebote für den Behördenverkehr bereitzustellen", heisst es vom Kanton. Dies verlange einen Wandel von Strukturen und Prozessen, eine enge Zusammenarbeit, Transparenz und Wissensaustausch.
Gleichzeitig hat sich der Kanton zum Ziel gesetzt, das digitale Angebot für Unternehmen weiterzuentwickeln sowie Zürcher Innovation Hubs beim Auf- und Ausbau unterstützen.

IT-Security und KI

Teil der Massnahmen ist auch eine engere Zusammenarbeit in den Direktionen bei strategischen Initiativen sowie die Sensibilisierung und Befähigung der Mitarbeitenden im Umgang mit der digitalen Transformation.
Daten sollen als Ressource genutzt werden, so ein weiterer Punkt der Planung. Dabei soll das Prinzip der Einmalerfassung datenschutzkonform umgesetzt werden. Auch das Thema Künstliche Intelligenz wird Teil der Regierungsplanung. Dazu hält die Planung die Massnahme fest: "Den kompetenten und umsichtigen Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung ausbauen und den Wissensaustausch dazu fördern."
Mit der fortschreitenden Digitalisierung gewinne auch die Cybersicherheit an Bedeutung, heisst es von der Regierung. Dazu soll die Cybersicherheitsstrategie umgesetzt, der Datenschutz und die Informationssicherheit in die Verwaltungsprozesse integriert werden. Die aktuelle Cyberstrategie des Kantons stammt aus dem Jahr 2022. Sie sieht bis 2025 Investitionen von fast 10 Millionen Franken vor.
Weitere Massnahmen betreffen die Bekämpfung von Cybercrime. Es benötige eine gezielte digitale Beweisführung und somit auch weitere Kompetenzen im Umgang mit digitalen Spuren und Kryptowährung, heisst es vom Kanton.

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