Die grossen Käufer beschaffen deutlich weniger Chips

7. Februar 2023 um 15:26
image

Von Apple bis Xiaomi: Laut Gartner haben fast alle grossen Chip-Abnehmer ihre Ausgaben zurückgefahren.

Aufgrund der global gesunkenen Nachfrage sind die Verkäufe der meisten grossen Computerhersteller in den letzten Monaten zurückgegangen. Zudem haben sie grosse Lagerbestände angehäuft, die sie abbauen möchten. Logischerweise haben sie auch ihre Produktion etwas zurückgefahren, insbesondere gegen Ende 2022, und kaufen darum weniger Komponenten ein.
Laut Zahlen des Marktforschers Gartner haben die 10 weltweit grössten Aufkäufer 2022 insgesamt 7,6% weniger für Chipeinkäufe ausgegeben als im Jahr zuvor. Von diesen 10 Unternehmen haben nur Sony (+16,5%) und Samsung (+2,2%) mehr Geld ausgegeben. Beim allergrössten Einkäufer Apple war der Rückgang bescheiden (-2,2%), ebenso beim Auftragsfertiger Hon Hai Precision (-6,2%). Bei allen anderen lag der Rückgang im zweistelligen Prozentbereich.
Wie erwähnt, hat dieser Trend vor allem im 2. Halbjahr 2022 eingesetzt und die Chiphersteller, die vorher viel in den Ausbau ihrer Produktionskapazitäten investiert haben, ebenso wie ihre Zulieferer hart getroffen.

Loading

Mehr erfahren

Mehr zum Thema

image

Digitale Fahrtenschreiber: Freie Fahrt für Elca?

Das Bundesamt für Strassen sucht eine Nachfolgelösung für das Verwaltungssystem von digitalen Fahrtschreiberkarten. Elca könnte der alte und neue Anbieter sein.

publiziert am 16.4.2024
image

Thurgau beginnt mit der M365-Einführung

Für die kantonale Verwaltung soll ein "umfassender digitaler Arbeitsplatz" auf Microsoft-Cloud-Basis umgesetzt werden.

publiziert am 16.4.2024
image

Was das Unispital Zürich von seinem KIS-Anbieter erwartet

Das USZ hat eine Ausschrei­bung für ein neues Klinik­informations­system publiziert. Zunächst trifft das Spital eine Vorauswahl.

publiziert am 15.4.2024
image

Samsung erhält Milliarden für Bau einer US-Chipfabrik

Der südkoreanische Konzern will neue Standorte für Entwicklung und Fertigung in den USA bauen und erhält dafür Subventionen in Milliardenhöhe.

publiziert am 15.4.2024