Im März 2024 startete der Kanton Graubünden mit den sechs Pilotgemeinden Domat/Ems, Landquart, Lumnezia, Pontresina, Poschiavo und Safiental einen Versuchsbetrieb mit E-Voting. Im Herbst
kamen dann weitere hinzu. Im Laufe dieses Jahres soll der Versuchsbetrieb, wie damals schon angekündigt, auf weitere Gemeinden ausgeweitet werden. Bis Ende Jahr sollen es rund 20 werden, wie der Kanton mitteilt.
Ab dem Urnengang vom 28. September werden auch die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Gemeinden Arosa, Bonaduz, Davos, Domleschg, Malans, Maienfeld, Silvaplana, Grüsch, Rheinwald, Scharans und Tamins falls gewünscht, erstmals E-Voting nutzen können.
Ein weiterer Ausbau des E-Voting-Angebots soll danach ab der Volksabstimmung vom 30. November folgen. In verschiedenen Gemeinden würden dazu bereits Vorbereitungen laufen, so die Kantonsregierung.
Die Möglichkeit, online abzustimmen, sei in den bisherigen Pilotgemeinden rege genutzt worden. Bei der letzten eidgenössischen Volksabstimmung vom 9. Februar dieses Jahres hätten über 1100 Personen ihre Stimme elektronisch abgegeben. Die Ausweitung erfolge aufgrund dieser positiven Zwischenbilanz, begründet die Kantonsregierung ihr Vorhaben.