Edöb lässt sich bei ChatGPT nicht auf die Äste hinaus

4. April 2023 um 12:16
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EDÖB Adrian Lobsiger.

Der Schweizer Datenschutzbeauftragte steht aber in Kontakt mit seinen italienischen Kollegen, die den Chatbot verboten haben.

Nach dem Verbot von ChatGPT in Italien äusserten sich auch die deutschen Datenschützer skeptisch gegenüber der Technologie. Die Behörde stütze das Vorgehen der italienischen Kollegen, schreibt 'der Spiegel'.

Wenig bis keine handfesten Aussagen

Wie die Situation in der Schweiz aussieht, wollten wir vom Eidgenössischen Datenschützer (Edöb) wissen und schickten eine handvoll Fragen.
Doch statt konkreten Antworten erhielten wir mit dem Verweis auf "sehr viele Medienanfragen" einen Link zu einem kurzen Communiqué des Edöbs.
Darin schreibt der Datenschützer, dass er die Chancen von KI-gestützten Anwendungen anerkennt. Allerdings sei die Bearbeitung von Personendaten mithilfe "dieser neuen Technologien auch mit Risiken für die Privatsphäre verbunden".

Der Edöb beobachtet die Situation

Darüber hinaus müssten Unternehmen, die KI-gestützte Anwendungen einsetzen wollen, "sicherstellen, dass die datenschutzrechtlichen Anforderungen eingehalten werden". Dazu gehöre eine transparente Information der Nutzerinnen und Nutzer, welche Daten für welche Zwecke wie bearbeitet werden. Nicht gerade ein mutiges Statement.
Mehr ist nicht zu erfahren, "da der Edöb ChatGPT bislang nicht im Rahmen einer Sachverhaltsabklärung untersucht hat", so der Datenschützer. Er stehe allerdings im Austausch mit der italienischen Datenschutzbehörde und verfolge, wie Verantwortliche in der Schweiz KI-gestützte Anwendungen einsetzen.

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