Exklusiv: Aus AWK Group wird Eraneos

1. November 2022 um 15:00
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Oliver Vaterlaus, CEO von AWK Group beziehungsweise Eraneos.

Das Unternehmen tritt ab 2023 neu als Eraneos auf und zieht in Zürich um.

Nach der bereits 2021 erfolgten Übernahme des deutschen IT-Beraters Ginkgo und der holländischen Firma Quint gibt sich die AWK Group mitsamt den Tochtergesellschaften einen neuen Namen.
Ab 2023 wird Eraneos der einzige Markenauftritt des Konzerns, der gesamthaft knapp 1000 Mitarbeitende beschäftigen wird und 2021 einen kumulierten Umsatz von etwas unter 200 Millionen Franken erwirtschaftete, wie AWK-Sprecher Yves Kaufmann zu inside-it.ch sagt.

Umzug an neuen Standort zum Jahreswechsel

Gleichzeitig mit dem Namenswechsel folgt der Umzug von der Leutschen­bachstrasse in Zürich-Oerlikon an die Andreasstrasse im gleichen Quartier. Am Standort Zürich arbeiten rund 500 Mitarbeitende für AWK beziehungsweise Eraneos.
Kundinnen und Kunden seien ab Sommer informiert worden, so Kaufmann. Man habe sich bewusst für einen Softlaunch entschieden und starte die Kommunikation für die breite Öffentlichkeit im Verlaufe des Novembers mit einer Social-Media-Kampagne, erläutert der Sprecher. In Laufe der nächsten Wochen komme der neue Firmenname dominanter zum Einsatz, so Kaufmann.

Grosse Finanzspritze von deutschem Investor

Ende September hat Eraneos eine Finanzspritze von Deutsche Private Equity (DPE) erhalten, wie das Online-Magazin 'Consultant Career Lounge' berichtet. Die Investoren setzten einen Fonds mit einem Volumen von 708 Millionen Euro auf, um nebst Eraneos auch in Valantic zu investieren. "Das starke Engagement von DPE und seinen Investoren ist für uns die ideale Basis, um unsere Entwicklung fortzusetzen", sagte Oliver Vaterlaus, CEO von Eraneos.

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