Der Nettoerlös der Fenaco Genossenschaft ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 1,1% auf 7,2 Milliarden Franken gesunken. Hauptgrund dafür waren laut Mitteilung tiefere Preise im internationalen Getreidehandel und im Geschäft mit fossilen Energien. Gleichzeitig sei das Betriebsergebnis (Ebit) trotz anhaltend hohen Kosten um 3,2% auf 110,6 Millionen gesteigert worden.
Im Geschäftsbericht wird auch das Ergebnis der IT-Tochter Bison ausgewiesen. Per 1. Januar 2025 hatte der Agrarkonzern die Dienstleistungseinheit Fenaco Informatik und das Softwareunternehmen Bison zusammengeführt. "Daraus entstand
unter der Marke Bison ein IT-Unternehmen mit über 550 Mitarbeitenden. Aufgrund der Integration stieg der ausgewiesene Umsatz von Bison deutlich auf 119,5 Millionen Franken", heisst es im Bericht. Im Vorjahr
betrug der Umsatz 71,8 Millionen Franken.
Die neue Geschäftseinheit verantworte zum einen die IT-Infrastruktur, die Unternehmensarchitektur sowie zahlreiche Geschäfts- und Arbeitsplatzapplikationen der Fenaco Landi Gruppe. "Andererseits ist Bison spezialisiert auf die durchgängige Digitalisierung von Handelsprozessen sowie Applikationen im Bereich Smart Farming", heisst es weiter. Dazu gehöre mit Bison Process auch die zweite strategische ERP-Lösung der Gruppe neben SAP.
"Mehrere Einführungen und Migrationen von SAP S/4Hana sowie der Rollout des neuen digitalen Arbeitsplatzes auf der Basis von Microsoft Teams zählten innerhalb Gruppe zu den Schlüsselprojekten", so Fenaco. Wegweisend seien zudem die Übernahme der Plattform 365Farmnet im Auftrag von Barto, die Lancierung der neuen Agrola-Online-Plattform und die Entwicklung des Landi Agrar Webshops gewesen.
Daneben betreue die Einheit auch zahlreiche Drittkunden in Deutschland und der Schweiz. Mit dem Unternehmen "Das Futterhaus" sei ein neuer Kunde für das Bison-ERP gewonnen worden.