Fintech-Startup Neon sammelt 11 Millionen Franken

2. November 2022 um 14:08
image
Foto: Neon

Das frische Geld kommt von bestehenden Anlegern und aus einem Crowdinvestment. Damit soll die Entwicklung des Unternehmens vorangetrieben werden.

Die Schweizer Neobank Neon hat in einer Finanzierungsrunde 11 Millionen Schweizer Franken eingenommen. Bereits im September sei eine Kapitalerhöhung in der Höhe von 2,5 Millionen Franken durch institutionelle Anleger erfolgt, teilt das Unternehmen mit. Zusätzlich dazu seien nun noch einmal 8,6 Millionen Franken bei der Nutzerschaft gesammelt worden.
Nach eigenen Angaben haben rund 5000 Investorinnen und Investoren mit einem durchschnittlichen Betrag von 1750 Franken in das Startup investiert. Für das Crowdinvestment sollen die Anleger Anteile an Neon in Form von tokenisierten Partizipationsscheinen erhalten, welche vom Unternehmen als "stimmrechtslose Aktien" bezeichnet werden.
Mit dem eingenommenen Kapital soll einerseits das "Produkt besser gemacht und die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens fortgesetzt werden". Andererseits soll das Fintech durch die Kapitalerhöhung unabhängiger von externem Kapital werden. So soll dann auch eine Profitabilität erreicht werden. Der Neobankenservice verfügt laut eigenen Angaben über 130'000 Kundinnen und Kunden. Das Startup aus Zürich beschäftigt aktuell rund 45 Mitarbeitende.

Loading

Mehr zum Thema

image

Auch Thurgauer Gerichte haben Mehrarbeit wegen KI

Immer mehr Eingaben von Laien werden mit Hilfe von KI erstellt. Diese sind laut den Gerichten oft ausufernd und wenig fundiert.

publiziert am 20.8.2026
image

Liechtenstein verstärkt IT-Schutz nach Datenklau

Eine fehlerhafte Logik bei der Berechtigungsprüfung machte den Zugriff auf das liechtensteinische Verzeichnis wirtschaftlich berechtigter Personen möglich. Künftig soll eine vorgeschaltete eID die Identitätsprüfung stärken.

publiziert am 19.8.2026
image

Meta wegen Kinderschutz vor Gericht

Mehrere US-Bundesstaaten werfen dem Konzern vor, Kinder bewusst zur intensiven Nutzung seiner Plattformen zu verleiten. Meta drohen bis zu 200 Milliarden Dollar Busse.

publiziert am 19.8.2026
image

Apple öffnet App Store nach EU-Strafe

Der iPhone-Hersteller bietet Konsumentinnen und Konsumenten in der EU ab Oktober 2026 mehr Wahlfreiheit beim Bezahlen und Herunterladen von Apps.

publiziert am 19.8.2026