Gesichtserkennung kostet Meta 1,4 Milliarden Dollar

31. Juli 2024 um 09:38
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Illustration: Erstellt durch Inside IT mit Midjourney

Eine Klage in Texas kommt den Zuckerberg-Konzern teuer zu stehen.

Der Facebook-Konzern Meta will mit einer Zahlung von 1,4 Milliarden Dollar eine Klage zum Umgang mit biometrischen Daten in Texas aus der Welt schaffen. Dabei geht es um eine frühere Funktion, bei der Facebook-Nutzer automatisch in Fotos erkannt wurden.
Meta wolle die Milliardensumme über einen Zeitraum von fünf Jahren zahlen, teilte der texanische Generalstaatsanwalt Ken Paxton mit.
Texas warf Meta in einer 2022 eingereichten Klage Verstösse gegen zwei Gesetze des Bundesstaates vor. So sieht ein texanisches Gesetz zur Sammlung biometrischer Daten vor, dass dafür die ausdrückliche Zustimmung der Betroffenen eingeholt werden muss. Das sei trotz des jahrelangen Einsatzes der Technologie zur Gesichtserkennung nicht geschehen, so Paxton.
Meta wies die Vorwürfe damals noch als unbegründet zurück. Jetzt hiess es laut einer Stellungnahme beim US-Sender 'CNBC', man sei zufrieden, die Angelegenheit beigelegt zu haben und wolle weitere Investitionen in Texas inklusive möglicher Rechenzentren ausloten.
Bei der Ende 2021 abgeschafften Funktion wurden Facebook-Freunde eines Nutzers automatisch in hochgeladenen Fotos markiert. Paxton argumentierte, dass dafür Gesichtsmerkmale sowohl von Mitgliedern des Online-Netzwerks als auch abgebildeten Nicht-Nutzern erfasst wurden.

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