Nach
mehreren Verschiebungen hat Google eine Betaversion seiner Privacy Sandbox eingeführt. Bei dieser Alternative zu Cookies können die Teilnehmenden des Betatests die Privatsphäreeinstellungen direkt auf ihren Geräten anpassen. In einem separaten Abschnitt sollen in Zukunft die eigenen Interessen eingesehen und verwaltet werden können, schreibt Google in einem Blogbeitrag. So können zum Beispiel Themen angegeben werden, die der Nutzer spannend findet. "Themen, die euch nicht interessieren, könnt ihr blockieren"
, heisst es vom Suchriesen.
Die neue Funktion soll gemäss Google schrittweise eingeführt und mit der Zeit auch erweitert werden. "Wir beginnen mit einem kleinen Prozentsatz von Android-13-Geräten",teilte das Unternehmen mit. Für die Länder des Europäischen Wirtschaftsraums, einschliesslich der Schweiz, wird dabei auf ein Opt-in-Verfahren gesetzt. Personen, die die Funktionen nutzen möchten, können diese entsprechend auf ihren Android-Geräten aktivieren.
Dem Blogbeitrag zufolge soll die Privacy Sandbox einerseits die Privatsphäre der Nutzenden verbessern. Andererseits schreibt Google, dass man mit den Neuerungen den "Unternehmen die Werkzeuge an die Hand geben will, damit sie online erfolgreich sein können". So sollen Mobiltelefone in Zukunft auch weiterhin Daten sammeln, diese bleiben dann laut Google aber auf dem eigenen Gerät gespeichert.