Google trennt sich nur schwer von Cookie-Alternative

24. April 2025 um 11:29
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Foto: No Revisions / Unsplash

Die Privacy Sandbox im Webbrowser Chrome sollte das Ende der Cookies einläuten. Doch der Widerstand war zu gross. Nun sucht Google eine andere Aufgabe für die Funktion.

Aufgrund von zu grossem Widerstand aus der Werbebranche nimmt Google Abstand von seinen Plänen für die Abschaltung von Cookies im Chrome-Browser. Das Unternehmen hatte eigenen Angaben zufolge schon 2019 eine "Privacy Sandbox" als Alternative zu Cookies präsentiert, dafür jedoch zuletzt viel Kritik geerntet.
Im Laufe der Jahre seit Lancierung der Sandbox hätten sich die Datenschutz- und Regulierungstechnologien im Onlinegeschäft weiterentwickelt, konstatiert Google nun in einem Blogbeitrag. Angesichts dieser Faktoren habe das Unternehmen beschlossen, den derzeitigen Ansatz beizubehalten. Die Nutzenden erhielten weiterhin die Wahl zwischen Cookies von Drittanbietern in Chrome.
Die Privacy Sandbox werde eine "andere Rolle" spielen. Google plane, in den kommenden Monaten eine aktualisierte Roadmap für die Technologie zu veröffentlichen, die auch die zukünftigen Investitionen einschliesse.
Zugleich kündigt der Konzern weitere Investitionen in die Sicherheitsfeatures von Chrome an. Wie es in dem Beitrag heisst, solle unter anderem der Tracking-Schutz im Inkognito-Modus durch einen IP-Schutz verbessert werden. Diese Technologie werde im dritten Quartal aufgeschaltet. Weiter sei vorgesehen, Technologien wie den KI-gestützten Sicherheitsschutz, den Passwortschutz, das Safe Browsing und den Safety Check zu optimieren.

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