Graubünden zieht erste Bilanz zum E-Portal

26. November 2025 um 11:31
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Die Bündner Kantonshauptstadt Chur. Foto: Marcel / Pixabay

Pro Woche besuchen rund 1500 Nutzerinnen und Nutzer das Portal für Behördendienstleistungen, das seit einem Jahr online ist.

Vor rund einem Jahr ging das E-Portal, das E-Government-Portal des Kantons Graubünden, online. Die Bilanz sei bisher positiv, teilt die Standeskanzlei des Kantons mit.
Wöchentlich würden rund 1500 Nutzerinnen und Nutzer das Portal der kantonalen Verwaltung Graubünden besuchen. Insgesamt hätten sich seit dem Start bereits knapp 3000 Personen für das kostenlose E-Konto des Kantons registriert. Das sind zwar nur rund 1,5% der Gesamtbevölkerung des Kantons, allerdings können viele Dienstleistungen, die auf dem Portal zu finden sind, auch ohne E-Konto genutzt werden.
Marc Heuberger, Leiter der Stabsstelle Digitale Verwaltung, findet jedenfalls, dass das Portal auf grosses Interesse in der Öffentlichkeit stosse. Die Nachfrage zeige, dass die Bevölkerung und die Unternehmen Behördenleistungen zunehmend unabhängig von Ort und Öffnungszeiten nutzen. Inzwischen könnten auf dem Portal über 40 digitalisierte Behördenleistungen genutzt werden, und weitere würden schrittweise hinzukommen. Am meisten genutzt werde bisher das Gesuch zur Fristerstreckung für die Einreichung der Steuererklärung, der Antrag für eine Ausländerbewilligung sowie die Bestellung von Ersatzkontrollschildern.
Graubünden leistet sich einigen Aufwand, um Besucherinnen und Besucher des Portals zu unterstützen. Support steht beispielsweise rund um die Uhr und sieben Tage pro Woche zur Verfügung. Zudem wurde ein ausführlicher Frage-Antwort-Katalog ausgearbeitet und in kurzen Videos werden die verschiedenen Funktionalitäten des Portals sowie die Registrierung für das E-Konto erklärt.
Einer der nächsten Ausbauschritte soll der digitale Briefkasten sein, so die Standeskanzlei. Wer ein E-Konto besitze, werde bestimmte Dokumente der kantonalen Verwaltung über das E-Portal beziehungsweise diesen Briefkasten empfangen können. Alle digitalen Leistungen sollen zudem künftig mit nur einem Login genutzt werden können, und die Abwicklung von Geschäften mit der kantonalen Verwaltung über das Internet soll künftig nicht nur für natürliche, sondern auch für juristische Personen möglich sein.


 

 

 

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