IT-Problem in der Bundesverwaltung – Ursache ist wohl die Friedenskonferenz

13. Juni 2024 um 09:01
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Grenze auf der alten Rheinbrücke in Sevelen. Foto: vonMitzscha / Unsplash

Heute Donnerstag, 13. Juni 2024, kämpft die Bundesverwaltung mit IT-Problemen. Der Zoll stellte vorübergehend auf ein Notfallverfahren um.

In der Schweizer Bundesverwaltung kam es am Donnerstag zu IT-Problemen. Unter anderem betroffen war der Zoll, wie der Bund mitteilte. Bei Zollanmeldungen wurde auf ein Notfallverfahren umgestellt. Nach etwas über einer Stunde liefen die Systeme wieder normal.
Auf Anfrage schreibt das Bundesamt für Cybersicherheit (Bacs), dass "heute Morgen mutmasslich aufgrund der Konferenz auf dem Bürgenstock erste DDoS-Angriffe auf verschiedene Websites des Bundes sowie in die Konferenz involvierte Organisationen begonnen haben".
Diese hätten zu kleineren Ausfällen geführt, die "im Bereich der festgelegten Toleranz" lagen. Der Betrieb der betroffenen Einheiten sei nicht wesentlich beeinträchtigt gewesen und die Sicherheit von Daten und Systemen sei zu keiner Zeit gefährdet gewesen, heisst es vom Bacs.
Laut den Verantwortlichen beim Bundesam für Cybersicherheit seien die Angriffe im Bereich des Erwarteten und es bestehe aktuell keine akute Gefährdung. Das Bacs informiert laufend online.
Update 11:07 Uhr: Stellungnahme vom Bacs eingefügt und Ursache präzisiert.

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