"Keine Manipulationsversuche beim E-Voting"

23. Oktober 2023 um 14:58
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Die 4 gewählten Nationalrätinnen aus Basel-Stadt. Foto: Staatskanzlei

In Basel-Stadt, Thurgau und St. Gallen wurde erstmals auch elektronisch gewählt. Viele Auslandschweizerinnen und -schweizer machten von der Möglichkeit Gebrauch.

Basel-Stadt, St. Gallen und Thurgau sind die 3 Kantone, die für die Wahlen vom vergangenen Wochenende erstmals eine Bewilligung für E-Voting erhalten haben. Die Basler Staatskanzlei zeigt sich zufrieden mit dem Versuch im Kanton Basel-Stadt. Rund 1400 Auslandschweizerinnen und -schweizer sowie wenig angemeldete Menschen mit einer Behinderung haben davon Gebrauch gemacht.
Das entspricht 61% der Auslandsschweizerinnen und -schweizer, die sich an den eidgenössischen Wahlen in Basel-Stadt beteiligt haben, wie Vizestaatsschreiber Marco Greiner auf Anfrage von 'Keystone-SDA' sagte. Dass ein solch hoher Prozentsatz die Stimmen elektronisch abgegeben haben, sei als Erfolg zu werten, so Greiner.
Ebenso zufrieden zeigten sich die Staatskanzleien in St. Gallen und Thurgau. Auch hier habe es keine Manipulationsversuche gegeben. Vom E-Voting machten im Kanton St. Gallen 63% der an den Wahlen teilnehmenden Auslandschweizerinnen und -schweizer Gebrauch. Im Kanton Thurgau waren es 57%.
Nebst den Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern bekamen im Kanton St. Gallen auch Wahlberechtigte der Gemeinden Goldach, Kirchberg, Rapperswil-Jona, Vilters-Wangs und Widnau erstmals die Möglichkeit, sich für eine Teilnahme per E-Voting anzumelden. Gemäss Staatskanzlei nahmen 997 Wahlberechtigte aus diesen 5 Pilotgemeinden am elektronischen Wahlverfahren teil.

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