Logitech kürzt Jahresziele wegen Zollstreit

11. April 2025 um 09:01
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Foto: Logitech

Der Waadtländer Konzern mit Fertigungsstätten in China streicht unter dem Eindruck der US-Strafzölle auf Waren aus Fernost seine Umsatzprognose zusammen.

Die Jahresziele des Peripherieherstellers Logitech sind hinfällig. Die erst vor einem Monat genannten Eckwerte seien wegen der Unsicherheiten rund um die US-Zölle nicht mehr zu halten, teilte das Unternehmen mit.
Für das Geschäftsjahr 2025/2026 werde neu eine Umsatzentwicklung von -1 bis +3% auf 4,53 bis 4,71 Milliarden Dollar angepeilt. Ferner werde mit einem operativen Ergebnis zwischen 720 und 780 Millionen Dollar gerechnet. Anfang März war Logitech noch von einem Umsatzplus zwischen 5,4 und 6,4% auf 4,54 bis 4,57 Milliarden Dollar ausgegangen. Das operative Ergebnis sah die Firma bei 755 bis 770 Millionen Dollar.
Dabei nannte das Unternehmen zwar die angedrohten US-Zölle als Unsicherheitsfaktor. So seien insbesondere mögliche Zölle in Höhe von 20% auf US-Importe aus China darin enthalten, hatte Finanzchef Matteo Anversa erklärt. Die aktuellen Zolltarife sind allerdings noch deutlich höher.
Logitech stellt etwa zwei Fünftel seiner Produkte in China her. Dort hat das Unternehmen seit 2005 eine Produktionsstätte. Es lässt dort unter anderem Gaming-Zubehör, Mäuse, Tastaturen und Webcams fertigen. Zudem arbeitet Logitech mit Auftragsnehmern in anderen Teilen Chinas zusammen, um die Produktionskapazitäten zu erweitern.

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