Der Luzerner Regierungsrat hat die Fachstrategie zur Nutzung von KI in der Verwaltung, an kantonalen Gerichten und Schulen verabschiedet. Wie der Kanton mitteilt, legt die Strategie klare Prinzipien für den Einsatz der Technologien fest.
Konkret unterstütze die Fachstrategie die Mitarbeitenden des Kantons in ihrer täglichen Arbeit. Dabei stehe der Nutzen von KI für effizientere Verwaltungsprozesse, nutzerorientierte und zeitgemässe Dienstleistungen sowie die gestärkte Interaktion mit Bevölkerung und Wirtschaft im Mittelpunkt. KI erleichtere Routinearbeiten wie das Transkribieren von Sitzungsprotokollen, unterstütze die Suche in Rechtsdokumenten und helfe bei Übersetzungen, führt der Kanton aus.
Luzerns Finanzdirektor Reto Wyss betont in der Mitteilung: "Künstliche Intelligenz ist für den Kanton kein Selbstzweck. Wir nutzen ihr Potenzial gezielt, um Abläufe zu vereinfachen, Wissen besser zugänglich zu machen und den Service nachhaltig zu verbessern." So würden Einwohnende von einfacheren Zugängen zu digitalen Angeboten profitieren. Firmen wiederum könnten Geld und Zeit sparen durch optimierte Abläufe sowie einen geringeren administrativen Aufwand.
Der Kanton plant nach eigenen Angaben, KI-Anwendungen systematisch einzuführen und weiterzuentwickeln. Dabei würden gezielt die Kompetenzen der Mitarbeitenden durch Aus- und Weiterbildung gefördert. Der Einsatz von KI erfolge kontrolliert und basiere auf klaren ethischen Leitlinien. Dabei würden in einem Ethikbeirat unabhängige Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Disziplinen eingebunden. Zudem vernetze sich der Kanton mit Hochschulen, der Wirtschaft und anderen Kantonen, um Innovationen voranzutreiben und gegenseitig von Erfahrungen zu profitieren.