Mehrheit stimmt für Glasfaserprojekt in Luzern West

10. Juli 2024 um 15:21
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Die Gemeinde Escholzmatt im Entlebuch. Foto: Unesco Biosphäre Entlebuch / Ueli Duss

Dreizehn Gemeinden haben sich für eine Beteiligung am Glas­faser­projekt Prioris ausgesprochen, eine lehnt ab. In fünf Gemeinden ist der Entscheid noch offen.

Im Kanton Luzern haben sich mehrere Gemeinden für eine Beteiligung am Glasfaserprojekt Prioris ausgesprochen. Grund dafür sei, dass Swisscom kommuniziert habe, alle Liegenschaften in der Bauzone bis 2027 kostenlos an das Glasfasernetz anzuschliessen, teilte Verbund mit.
Gegen das Projekt ist einzig die Gemeinde Egolzwil. Diese sei mit ihrem kompakten Gemeindegebiet für Swisscom "kommerziell attraktiv". In fünf Gemeinden steht der Entscheid zum Vorhaben noch aus.
Der Prioris-Verbund befürchtet, dass der solidarische Gedanke des Projektes untergraben werden könnte. Die Bevölkerung in den umliegenden Gebieten bleibe vom schnellen Internet abgehängt.
Für die weiteren Planungsarbeiten in den dreizehn Gemeinden sei ein Mindestinteresse notwendig. 60% der Haushalte und Gewerbebetriebe müssten einen Glasfaseranschluss beantragen. Die Abklärungen dazu laufen.
Die Gemeinden Altbüron, Ettiswil, Ruswil, Schötz und Wolhusen stimmen voraussichtlich im Dezember 2024 über das Glasfaserprojekt ab. Das Projekt sieht vor, den Gemeinden des Entlebuchs, des Hinterlandes und des Rottals schnelleres Internet zu ermöglichen. Gemäss Prioris haben 19'000 Personen im Westen Luzerns nur langsames Internet.

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