Facebook-Gründer und Meta-Chef Mark Zuckerberg geht aufs Ganze. In einem Beitrag auf seiner Social-Media-Plattform Threads hat er angekündigt, dass sein Unternehmen in den nächsten Jahren Hunderte Milliarden Dollar in den Bau von KI-Rechenzentren investieren will. Damit soll die Grundlage für eine Künstliche Superintelligenz geschaffen werden, wie der Konzernchef bekanntgab.
Meta hat in den letzten Monaten viel Geld in seine KI-Entwicklung gesteckt. Jetzt soll auch die Infrastruktur aufgebessert werden. So soll bis 2026 das erste Multi-Gigawatt-Rechenzentrum mit dem Namen Prometheus in Betrieb gehen. In den kommenden Jahren ist dann ein weiteres mit dem Namen Hyperion geplant, das auf bis zu 5 Gigawatt skaliert werden kann, erklärte der CEO in seinem Beitrag.
"Wir bauen mehrere Titan-Cluster. Allein einer davon deckt einen bedeutenden Teil der Fläche von Manhattan ab", sagte Zuckerberg. Dabei verwies er auch auf einen Bericht der Fachpublikation
'Semianalysis', wonach Meta auf dem besten Weg sei, das erste Unternehmen mit einem Supercluster mit mehr als einem Gigawatt KI-Labor zu werden.
Für das Unterfangen werden massive Ausgaben erwartet. Gewisse Anleger sorgen sich darum, dass sich ihre Investition nicht auszahlen könnte. Zuckerberg beschwichtigt jedoch und hebt das Kerngeschäft im Bereich der Werbung hervor. "Wir haben das Kapital aus unserem Geschäft, um dies zu tun", sagte er.
Oracle investiert in Deutschland
Neben Meta nimmt auch der amerikanische Tech-Konzern Oracle viel Geld für den Ausbau seiner Infrastruktur in die Hand. Wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt, sollen in den nächsten fünf Jahren 2 Milliarden Dollar in die RZ-Infrastruktur in Deutschland investiert werden, um der wachsenden Nachfrage nach KI- und Cloud-Infrastruktur gerecht zu werden.
Die Investition betrifft insbesondere die Cloud-Region Frankfurt. Mit dem Geld soll eine erhebliche Erweiterung der KI-Infrastrukturkapazitäten geschaffen werden. Dadurch könnten noch mehr öffentliche und private Organisationen in Deutschland auf die Services von Oracle zugreifen, wie das Unternehmen selbst schreibt.