Mobile-Payment-Anteil ist in der Schweiz weiter gestiegen

23. Januar 2023 um 14:37
image
Foto: SBB

Mehr als 7% aller bargeldlosen Zahlungen werden mittlerweile mit Twint und Co. durchgeführt.

Beim Bezahlen im Internet und auch im Geschäft greifen Herr und Frau Schweizer immer häufiger zum Smartphone. Der Anteil von Bezahl-Apps an allen bargeldlosen Zahlungen stieg im Vorjahr auf mehr als 7%.
Smartphone-Apps wie Twint und Co. werden für den bargeldlosen Zahlungsverkehr in der Schweiz immer wichtiger. Im zurückliegenden Jahr lag der Anteil der Apps an allen bargeldlosen Käufen gemäss Daten des Zahlungsabwicklers Worldline bei 7,2%. 2021 waren es noch 4,4%. Seit 2019 hat sich der Anteil fast jedes Jahr verdoppelt, wie dem von Worldline in Zusammenarbeit mit der Hochschule St. Gallen veröffentlichten "Monitoring Consumption Switzerland" zu entnehmen ist.
Tatsächlich dürfte der Anteil der Handyzahlungen an allen bargeldlosen Transaktionen noch grösser sein. Denn bei den Worldline-Daten gelten nur Zahlungen mit Twint, Alipay und Wechat Pay als mobile Zahlungen. Zahlungen mit den Mobile-Payment-Apps von Apple, Samsung oder Google werden dagegen als Kreditkartentransaktionen erfasst.
Das Anhalten des Wachstums bestätigte auch Twint auf Anfrage der Nachrichtenagentur 'AWP'. Nach provisorischen Zahlen hat sich die Anzahl der kommerziellen Transaktionen 2022 via Twint erneut in etwa verdoppelt.

Loading

Mehr erfahren

Mehr zum Thema

image

Psychiatrie Winterthur sucht neues KIS als Polypoint-Ersatz

Die Integrierte Psychiatrie Winterthur – Zürcher Unterland beschafft ein neues Klinikinformationssystem (KIS). Grund dafür ist ein Strategiewechsel des bisherigen Lieferanten.

publiziert am 14.5.2024
image

EFK verteilt Hausaufgaben ans E-ID-Projektteam

Die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) hat sich mit dem E-ID-Projekt des Bundes befasst. Sie zeigt den Verantwortlichen auf, woran es noch fehlt.

publiziert am 13.5.2024 3
image

Bis jetzt keine russische Einflussnahme auf Schweizer Urnengänge

Der Bundesrat betont in seiner Antwort auf einen parlamentarischen Vorstoss, verschiedene Massnahmen ergriffen zu haben.

publiziert am 10.5.2024
image

Weinfelden: Der alte Outsourcing-Partner ist auch der Neue

Wie bereits vermutet, verlängert die Stadt Weinfelden ihren Vertrag mit Abraxas. Der Auftrag ist knapp eine Million Franken schwer.

publiziert am 8.5.2024