Mobilzone darf für bis zu 85 Millionen Franken Geräte an den Bund liefern

10. August 2022, 10:24
image

Die Bundesverwaltung hat Mobilezone als Lieferant für Smartphones, Tablets und Smartwatches gewählt. Das Beschaffungsvolumen beläuft sich auf bis zu 85 Millionen Franken.

In einer Ausschreibung hat das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) einen Provider gesucht, der Smart Devices und entsprechende Services liefert. Der Zuschlag wurde nun an Mobilezone vergeben, wie aus der entsprechenden Publikation auf Simap hervorgeht. Das Volumen beläuft sich demnach auf maximal 85,1 Millionen Franken für einen Zeitraum von 8 Jahren.
Neben dem Angebot von Mobilezone sind keine weiteren Offerten auf die Ausschreibung eingegangen, ist der Simap-Publikation zu entnehmen. Das Unternehmen habe ein qualitativ ansprechendes Angebot eingereicht und marktgerechte Preise offeriert, schreibt das BIT im Zuschlagsentscheid.
Mobilezone wird somit in den nächsten Jahren iOS- und Android-Geräte in der Bundesverwaltung bereitstellen. Als Referenzmenge für die 8 Jahre gibt das BIT Bezugsmengen von 77'900 Smartphones, 6700 Tablets und 4000 Smartwatches an. Diese Mengen seien aber nicht verbindlich, betont der IT-Dienstleister des Bundes. Mit dem Zuschlag würden keine Mindest-Bezugsmengen zugesichert.
Zu den weiteren geforderten Leistungen gehört gemäss der Ausschreibung die Abwicklung von Garantiefällen und Reparaturen inklusive der Verwaltung eines Ersatz-Gerätepools. Dazu soll von Mobilzone ein Online-Portal bereitgestellt werden, über das Bestellungen und andere Prozesse abgewickelt werden können. Weiter gefordert wurde Unterstützung im Portfolio-Management.

Loading

Mehr zum Thema

image

Liip übernimmt Digitalagentur Nothing

Sämtliche Mitarbeitenden und die Kundschaft werden von Liip übernommen, aber Nothing-Gründer Bastiaan van Rooden kümmert sich künftig um ein eigenes Projekt.

publiziert am 4.10.2022
image

Zürcher Datenschützerin zum Cloudeinsatz: "Der Regierungsratsbeschluss ändert gar nichts"

Bei Dominika Blonski häufen sich seit dem Frühling Anfragen von Behörden zur Cloudnutzung. Im Gespräch sagt die Datenschützerin: "Ich weiss nicht, was die Absicht der Zürcher Regierung war."

publiziert am 30.9.2022 7
image

Intel bringt Mobileye die Börse

Durch den Börsengang des Auto-Zulieferers soll eine Bewertung von 30 Milliarden Dollar erreicht werden. Dies ist deutlich weniger als früher erwartet wurde.

publiziert am 3.10.2022 1
image

Datenschützer äussern harsche Kritik an Cloud-Entscheiden von Behörden

Die Konferenz der schweizerischen Datenschutzbeauftragten (Privatim) fordert: Kein Freipass für Microsoft 365.

publiziert am 30.9.2022