Nach Cyberangriff auf Stifts­bezirk laufen erste Systeme wieder

5. November 2024 um 16:12
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Foto: Bistum St. Gallen

In St. Gallen läuft nach einem Ransomware-Angriff die Wieder­her­stellung von Systemen. PCs und Telefonie des Stiftbezirks funktionieren wieder, weitere Arbeiten benötigen noch Zeit.

Nach dem Cyberangriff vom letzten Oktoberwochenende auf den St. Galler Stiftsbezirk sind erste Systeme wiederhergestellt worden. Computer, Telefone sowie die Drucker funktionieren wieder. Zudem seien die technischen und strafrechtlichen Ermittlungen am Laufen, teilt das Bistum mit.
Der zuständige IT-Dienstleister arbeite in Kooperation mit externen Cyber-Spezialisten und der Kantonspolizei an der Bewältigung der Situation. Mittlerweile könnten die Tätigkeiten der Institutionen, "wenn auch verlangsamt, fortgesetzt werden", so die Mitteilung. In den nächsten Tagen solle auch der E-Mail-Verkehr wieder funktionieren. Weitere Arbeiten benötigten noch Zeit.
Beim Ransomware-Angriff Ende Oktober waren Daten verschlüsselt worden. Die Täter haben in einer Mitteilung eine Lösegeldforderung gestellt und mit der Veröffentlichung von Daten im Darknet gedroht. "Weiterhin gibt es keine Hinweise darauf, dass Daten im Darknet landen könnten", heisst es dazu vom Bistum.

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