Nach dem Chain-IQ-Hack gelangen UBS-Daten ins Darknet

18. Juni 2025 um 11:44
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Foto: UBS

Daten von über 130'000 Mitarbeitenden wurden veröffentlicht, darunter auch Daten von Sergio Ermotti.

Der Cyberangriff auf den Beschaffungsspezialisten Chain IQ zieht auch sein Mutterunternehmen UBS in Mitleidenschaft. Wie 'Le Temps' (Paywall) berichtet, haben die Hacker im Darknet unter anderem ein riesiges Excel-File veröffentlicht, das Daten von über 130'000 UBS-Mitarbeitenden enthält. Darunter befinden sich nicht nur Namen, Mail-Adressen und Telefonnummern der Betroffenen, sondern auch ihre Stellung in der Hierarchie, welche Sprache sie sprechen und Infos über ihren Arbeitsstandort. Vermerkt ist beispielsweise auch die direkte Telefonnummer von Sergio Ermotti, dem CEO der UBS.
Ein weiteres File, das die Hacker aus den IT-Systemen von Chain IQ gestohlen haben, beinhaltet dem Bericht zufolge über 230'000 Rechnungen, die Chain IQ der Bank Pictet gestellt hat. Zu den Kunden der UBS-Tochter, die ebenfalls vom Datenleck betroffen sein könnten, gehören unter anderem auch Manor und Implenia.
Die genannten Daten wurden von der Gruppe World Leaks als Beweis dafür veröffentlicht, dass sie hinter dem Angriff steckt. Hinter World Leaks verbirgt sich ein neues Projekt der Ransomware-Bande Hunters Internationals. Die Hacker behaupteten, sie hätten insgesamt über 1,9 Millionen Dateien gestohlen.



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