Nexthink: Über die Hälfte aller Computer sind nicht bereit für Windows 11

2. Juni 2022, 09:28
image
Foto: Adeolu Eletu / Unsplash

Gemäss dem Management-Software-Anbieter wären mehrere Millionen Arbeitsstunden nötig, um alle Geräte aufzurüsten.

Windows 11 wird per 24. Oktober 2025 zum primären Betriebssystem von Microsoft. Damit verbunden sind auch striktere Anforderungen an die Technik im Vergleich zu der Vorgängerversion. Auch wenn der Termin in weiter Ferne zu liegen scheint, werden viele Unternehmen die Zeit zur Vorbereitung durchaus benötigen, schreibt der Anbieter von Employee-Experience-Software Nexthink in einer Mitteilung. Der erforderliche Aufwand um die nicht-kompatiblen Geräte aufzurüsten, wäre enorm.
Zu diesem Schluss kam das Unternehmen aufgrund einer Untersuchung von über 3,1 Millionen anonymisierten Geräten in 457 Unternehmen aus 8 Branchen. "Das Upgrade auf Windows 11 hat, wie jede digitale Transformation, zwei Seiten" sagte Yassine Zaied, Chief Strategy Officer bei Nexthink. Einerseits wollen Unternehmen von Innovationen profitieren, fürchten sich aber gleichzeitig auch vor dem damit verbundenen Aufwand, führte er weiter aus. Dadurch gehe wertvolle Zeit und Geld für die Unternehmen verloren.
Von den analysierten Geräten waren lediglich 40% bereit für ein Upgrade auf Windows 11. Gemäss der Untersuchung waren von den verbleibenden Computern 25% knapp auf dem nötigen Stand und über 35% waren gar nicht bereit für die Migration auf das neue Betriebssystem. Bei einer konservativen Schätzung von 15 Minuten pro manuelle Aufgabe würden für die Upgrades mindestens 4'212'000 Arbeitsstunden nötig werden, schreibt Nexthink.

Loading

Mehr zum Thema

image

Weltweite M365-Störung – alle wichtigen Dienste stundenlang offline

Betroffen waren unter anderem Azure, Teams, Exchange, Outlook und Sharepoint. Weltweit waren die Dienste für einen halben Tag offline.

publiziert am 25.1.2023 8
image

Wenn Azure nicht wäre, würde Microsoft schrumpfen

Der Konzern gibt sinkende Umsätze bei Software und Spielkonsolen bekannt. CEO Satya Nadella setzt alles auf KI.

publiziert am 25.1.2023
image

Microsoft investiert weitere Milliarden in OpenAI

Der Tech-Gigant unterstützt die Entwickler von ChatGPT mit 10 Milliarden Dollar und beerdigt gleichzeitig den hauseigenen VR-Bereich.

publiziert am 24.1.2023
image

Postfinance beteiligt sich an Zürcher Startup

Properti hat in einer Finanzierungsrunde weitere 3 Millionen Franken eingesackt. Unter den Investoren tummelt sich neu auch Postfinance.

publiziert am 24.1.2023