OpenAI bietet Medienhäusern 1 bis 5 Millionen für Content-Nutzung

4. Januar 2024 um 15:06
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Foto: Flipboard / Unsplash

Die Nutzung von Newsartikeln ist für das Training von generativen Sprachmodellen wichtig. Erstmals stehen Zahlen im Raum, was dies OpenAI wert ist.

OpenAI, die Firma hinter ChatGPT, hat Zeitungsverlagen zwischen 1 und 5 Millionen Dollar pro Jahr angeboten, um deren Artikel für das Training des eigenen Large Language Models anzubieten. Das berichtet das US-Wirtschaftsmagazin 'The Information' (Paywall). Darin berufen sich die Autoren auf zwei Führungskräfte, die kürzlich mit dem OpenAI verhandelt haben.
Einen entsprechenden Deal eingegangen haben bereits die Nachrichten-Agentur 'Associated Press' und das Verlagshaus Axel Springer. Den gegenteiligen Weg geht die 'New York Times' und hat OpenAI kürzlich auf Schadensersatz in Milliardenhöhe verklagt.

Von Apple gibts das Zehnfache

Die Höhe dieser Forderung zeigt, dass die Vorstellungen darüber, was ein faires Angebot für die Nutzung des kompletten Zeitungsrachivs ist, weit auseinandergehen. So schreibt auch 'The Information', dass es ein "winziger Betrag" sei, den das KI-Unternehmen biete.
Konkurrent Apple versuche ebenfalls Deals mit Medienhäusern abzuschliessen, biete aber "mehr Geld", heisst es im Bericht weiter. Dafür wolle der Konzern aber auch mehr Rechte an den Inhalten der Medienhäuser und wolle Sie "umfassender nutzen, als dies OpenAi anstrebt". Die 'New York Times' berichtet von "Mehrjahresverträgen im Wert von mindestens 50 Millionen US-Dollar", die Apple Medienkonzernen geboten habe.
Die Bemühungen von Apple und OpenAI erinnern an die Bestrebungen von Facebook und Google, welche im letzten Jahrzehnt ebenfalls Kooperationen mit Verlagshäusern für ihre jeweiligen News-Plattformen anstrebten.

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