OST baut ICT-Studienangebot aus

25. August 2026 um 11:03
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Foto: Ostschweizer Fachhochschule

Die Fachhochschule erweitert ihr Studienangebot ab Herbst 2027 um zwei neue Bachelorstudiengänge mit starkem ICT- und Technologiebezug.

Die Ostschweizer Fachhochschule (Ost) bietet ab Herbst 2027 die neuen Studiengänge Industrial Artificial Intelligence und Health Technology Innovation an. Damit reagiere sie auf die zunehmende Digitalisierung von Industrie und Gesundheitswesen, so die Fachhochschule. Beide Angebote verbinden technisches Know-how mit wirtschaftlichen und praktischen Fragestellungen und richten sich damit an Fachkräfte, die an der Schnittstelle verschiedener Disziplinen arbeiten wollen.
Laut Mitteilung umfassen beide Studiengänge 180 ECTS und können in sechs Semestern Vollzeit oder in acht Semestern Teilzeit beziehungsweise als praxisintegriertes Bachelorstudium absolviert werden. Der Bachelor of Science für Industrial Artificial Intelligence werde am Campus Rapperswil-Jona angeboten, der Bachelor of Science für Health Technology Innovation am Campus Lerchenfeld in St.Gallen.

KI für die industrielle Praxis

Der Bachelorstudiengang Industrial Artificial Intelligence verbinde Informatik, Technik und Wirtschaft mit einem Schwerpunkt auf Künstlicher Intelligenz. Die Studierenden lernen laut Ost, KI-Potenziale in Unternehmen zu erkennen, Daten und physische Systeme zusammenzuführen und daraus Lösungen für konkrete industrielle Anwendungen zu entwickeln.
Dabei stehe die Praxis von Beginn an im Zentrum. Ab dem zweiten Semester würden die Studierenden im Vollzeitstudium gemeinsam mit Industriepartnern reale Fragestellungen bearbeiten. Themen reichen von Machine Learning und Cloud- und Edge-Plattformen über Sensorik und Datenfusion bis hin zu smarten Produktionssystemen.
In Laborumgebungen mit Embedded Systems, industriellen Steuerungen sowie Cloud- und Datenplattformen durchlaufen die Studierenden komplette Anwendungsfälle, wie es in der Mitteilung heisst. Damit sollen sie nicht nur KI-Technologien anwenden, sondern auch deren Einsatz in Unternehmen mitgestalten können.

Technologie für das Gesundheitswesen

Der zweite neue Bachelorstudiengang Health Technology Innovation setze an der Schnittstelle von Gesundheit, Technologie und Wirtschaft an. Im Fokus stünden digitale und technische Lösungen für das Gesundheitswesen sowie deren sichere und nutzerorientierte Anwendung.
Die Studierenden beschäftigen sich der Ost zufolge unter anderem mit Medical Engineering, Usability Engineering, Clinical Engineering, Regulatory Affairs & Quality Management sowie Medical Data Engineering. Auch Künstliche Intelligenz, Machine Learning und der Umgang mit Gesundheitsdaten spielen eine Rolle, wie es weiter heisst.
Der Praxisbezug zeige sich unter anderem in Praktika, Innovationsprojekten und der Zusammenarbeit mit Spitälern, Kliniken und Unternehmen. Dadurch sollen die Studierenden lernen, technologische Lösungen nicht isoliert zu entwickeln, sondern gemeinsam mit Fachpersonen aus Medizin, Technik und Wirtschaft auf konkrete Bedürfnisse auszurichten.

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