Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler veräussert seine Beteiligung am Berliner Startup Buildingminds an die Zürcher Firma Lookthrough. Durch die Transaktion entstehe eine kombinierte KI-Plattform für institutionelle Immobilien, heisst es in einer Mitteilung. Über den Kaufpreis wird keine Angabe gemacht.
Mit der Übernahme würden zwei sich ergänzende Geschäfte in einem KI-Unternehmen vereint, so die Mitteilung. Zusammen verfügten die beiden Anbieter über einen der weltweit grössten institutionellen Immobiliendatensätze. Er erlaube KI-gestützte Entscheidungen über mehr als 100'000 Gebäude in 64 Ländern auf sechs Kontinenten.
Buildingminds behalte die Marke, die Mitarbeitenden und den Standort in der deutschen Hauptstadt. Die Plattform, Serviceverpflichtungen und Verträge laufen den Angaben zufolge unverändert weiter. Der CEO Marek Sacha bleibe für einen reibungslosen Übergang im Amt und wechsle anschliessend in den Verwaltungsrat. Der Abschluss der Transaktion wird für das vierte Quartal 2026 erwartet.
Als Grund für den Verkauf gibt der Schweizer Lift- und Rolltreppenhersteller an, dass das Geschäft von
Buildingminds nicht direkt an Schindlers Kernaktivitäten angrenzt. Daher sei das Unternehmen zu dem Schluss gekommen, dass die nächste Wachstumsphase am besten unter neuer Eigentümerschaft gelingt. Schindler begleite diese Phase weiterhin als grösster institutioneller Aktionär von Lookthrough.