Post baut 50 IT-Stellen ab

10. Juli 2025 um 14:53
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Bis 2030 wird aussortiert. Foto: Die Schweizerische Post

Bis 2030 will die Post 50 Vollzeitstellen in der IT streichen. Der Personalverband Transfair kritisiert den Entscheid.

Die Schweizerische Post hat den Personalverband Transfair darüber informiert, dass im Rahmen des Projekts "Future Work" bis zum Jahr 2030 rund 50 Vollzeitstellen in der Informatik gestrichen werden sollen. Der Verband kritisiert die geplanten Entlassungen scharf, begrüsst aber, dass der Abbau schrittweise erfolgen soll.
"Es ist widersprüchlich, dass die Post auf Digitalisierung setzt und aus­ge­rechnet IT-Stellen abbaut", kritisiert Greta Gysin, Tessiner Nationalrätin und Präsidentin von Transfair. "Die IT-Abteilung läuft einwandfrei und trägt zum Gewinn der Post bei. Dieser Stellenabbau passt nicht zur digitalen Transformation. Gerade im IT-Bereich herrscht akuter Fachkräftemangel", begründet sie ihre Kritik.
Der Stellenabbau in der IT ist laut dem Personalverband nur eines von vielen Projekten zur Reorganisation. Dies mache dem Personal zu schaffen, so der Verband. In seiner Mitteilung zu den Entlassungen nimmt er auch auf die Schliessung von rund 170 Filialen und weitere Entlassungswellen Bezug.
Transfair fordert von der Post, dass keine weiteren Sparmassnahmen auf Kosten des Personals erfolgen. Dabei verweist der Personalverband auf die besonders hohe soziale Verantwortung, die der Konzern in Bundeshand hat.

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