Post integriert EPD in seine E-Post-App

31. Januar 2025 um 10:00
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Foto: Post

Ausserdem gründet der "Gelbe Riese" eine neue Abteilung für "Digital Public Solutions" für E-ID, E-Voting und Co. .

Wie die Post mitteilt, kann das elektronische Patientendossier (EPD) von Post Sanela neu auch in der E-Post-App genutzt werden. So könnten Nutzerinnen und Nutzer auch unterwegs via Smartphone wichtige Gesundheitsdokumente wie Impfnachweise, Spitalberichte oder Röntgenbefunde abrufen. In der App seien die dieselben hohen Sicherheitsstandards gewährleistet wie in der Browserversion des EPDs. Sie biete zudem Zusatzfunktionen wie das Scannen und direkte Hochladen von Dokumenten ins Dossier.
Zudem gibt die Post die Gründung einer neuen Abteilung für "Digital Public Solutions" bekannt. Diese soll sich um die zum Service Public gehörenden Post-Angebote EPD, E-Voting, den digitalen Briefkasten sowie die SwissID kümmern.
Laut der Post ist sie mit ihrem EPD klare Marktführerin. 90% der vorhandenen EPDs seien an die technische Plattform der Post angebunden. Allerdings gibt es laut den neusten Zahlen von E-Health Suisse hierzulande weiterhin erst knapp 80'000 EPDs. Von der Integration in die E-Post-App, die von rund 200'000 Privatpersonen und 10'000 Unternehmen genutzt wird, erhofft sich die Post wohl einen gewissen Zufluss von neuen Nutzern und Nutzerinnen.

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