ACS-Übernahme geplatzt

18. Januar 2006, 11:12
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Die Übernahme des Outsourcing-Riesen ACS (Affiliated Computer Services) durch ein Investorenkonsortium ist vom Tisch, wie ACS bekannt gegeben hat.

Die Übernahme des Outsourcing-Riesen ACS (Affiliated Computer Services) durch ein Investorenkonsortium ist vom Tisch, wie ACS bekannt gegeben hat. Noch vor wenigen Tagen schien der Deal kurz vor dem Abschluss zu stehen.
Gemäss ACS dauerten die Verhandlungen mit der Investorengruppe, zu der die Texas Pacific Group, Bain Capital, Silver Lake Partners und die Blackstone Group gehören, mehrere Wochen. Man habe sich aber zuletzt nicht über die Vertragsbedingungen einigen können. Die Gespräche mit der Gruppe, die ACS nicht selbst gesucht habe, seien darum nun endgültig abgebrochen worden.
ACS ist in der Schweiz noch relativ unbekannt, gehört aber zu den sechs grössten IT-Outsourcern der Welt. Das Unternehmen ist hauptsächlich auf Business Process Outsourcing spezialisiert und war bisher vor allem in den USA aktiv. In letzter Zeit versucht ACS aber auch, in Europa stärker Fuss zu fassen. (hjm)

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