Allgeier kauft IT-Novum

30. Juni 2021, 14:15
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Der auch in der Schweiz aktive Open-Source-Spezialist IT-Novum soll beim neuen Mutterhaus die OS-Kompetenzen stärken.

Der Softwareanbieter und IT-Dienstleister Allgeier gibt den Kauf von IT-Novum bekannt. Bislang war der Open-Source-Spezialist im Besitz des deutschen Industrie- und Beteiligungsunternehmens KAP. Mit der Akquisition baue man die Kompetenz im Bereich Open-Source-basierter Lösungen aus, besonders für grössere Unternehmen und Kunden aus dem öffentlichen Sektor, schreibt Allgeier in einer Mitteilung.
IT-Novum mit Hauptsitz in Fulda wurde 2001 als Tochter von KAP gegründet. Aktuell beschäftigt das Unternehmen 85 Mitarbeitende. Seit 2018 ist IT-Novum mit einem Standort in Zürich auch in der Schweiz präsent.  
Im Segment Allgeier Enterprise IT biete das Unternehmen IT-Lösungen und -Services für geschäftsrelevante Prozesse in Unternehmen. IT-Novum sei nun die "perfekte Erweiterung" des Portfolios, sagt Vorstand Hubert Rohrer in der Mitteilung.
IT-Novum ist ein grosser Hitachi-Vantara-Partner für Pentaho-Lösungen sowie zertifizierter SAP-Partner. Das Unternehmen verfolgt eigenen Angaben zufolge den Ansatz, durch die Integration von proprietärer und Open-Source-Software Anwendungen auf Enterprise-Niveau zu schaffen.
Für die Kunden von IT-Novum ändere sich nichts, heisst es in der Mitteilung weiter. "IT-Novum bleibt nach wie vor Ansprechpartner für Support- und Implementierungsfragen", sagt Geschäftsführer Michael Kienle. 
Der IT-Novum-Chef erklärt weiter, er freue sich auf die Arbeit in der Allgeier Gruppe und man werde viel Technologie-Know-how in das Unternehmen einbringen können. Dazu gehörten beispielsweise auch Lösungen in den Bereichen Smart City und IoT. Durch die Übernahme profitiere IT-Novum vom IT- und Software-Services-Portfolio der neuen Muttergesellschaft, wodurch man eine "bessere Wachstums- und Entwicklungsperspektive" erhalte, so Kienle.
Die Allgeier Gruppe ist an 65 Niederlassungen in der DACH-Region präsent. 2020 erzielte das Unternehmen mit 2400 Mitarbeitenden einen Umsatz von 352 Millionen Euro.
Zu den finanziellen Details des Deals werden keine Angaben gemacht.

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