Apple gibt im Patentstreit mit Nokia klein bei

14. Juni 2011 um 12:29
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Apple hat versprochen, eine nicht genannte einmalige Summe und Lizenzen an Nokia zu zahlen, um einen im Oktober 2009 --/frontend/insideit?_d=_article&site=ii&news.

Apple hat versprochen, eine nicht genannte einmalige Summe und Lizenzen an Nokia zu zahlen, um einen im Oktober 2009 losgetretenen und eskalierten Patentstreits beizulegen. Somit hat Apple akzeptiert, dass das Unternehmen keinen "Freifahrtschein" für Nokia-Technologien hat, wie der ursprüngliche Vorwurf im Streit lautete.
Wie der angeschlagene finnische Handy-Weltmarktführer erklärte, gehe man davon aus, dass die Übereinkunft sich positiv auf die Geschäftszahlen im zweiten Quartal 2011 auswirken werden, so dass man nun guter Hoffnung sei, mit der Sparte Geräte und Dienste bereinigt in die Gewinnzone zu kommen. Nähere Einzelheiten wollte man aber nicht nennen. Mit einer Gewinnwarnung am 31. Mai 2011 ist das finnische Unternehmen von den ursprünglich gesetzten Zielen abgewichen und waren Zweifel laut geworden, dass der von Microsoft kommende neue CEO Steve Elop den versprochenen Turnaround stemmen könne.
"Apple und Nokia sind übereingekommen, alle unsere aktuellen Gerichtsstreitigkeiten beizulegen und in eine Lizenzvereinbarung einzutreten, welche einige unserer jeweiligen Patente abdecken, aber nicht den Grossteil der Innovationen, die das iPhone so einzigartig machen", wird ein Apple-Sprecher von 'The Economic Times' zitiert. Ein anderes Zitat hat das indische Wirtschaftsmagazin aus einem englischsprachigen Blog von Florian Müller, dem Gründer der europapolitischen Initiative NoSoftwarePatents.com, gezogen. Demnach hätte Nokia auch weiter "Hardball" spielen und möglicherweise auch einen besseren Deal herausschlagen können, aber so, wie es aussehe, sei es ein wichtiger Sieg für die Finnen. (Klaus Hauptfleisch)

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