Apple schnappt sich eine revolutionäre Motion-Capturing-Technologie, die an der ETH Lausanne entwickelt wurde.
Apple hat das Zücher Jungunternehmen Faceshift aufgekauft, wie
'TechCrunch' den Kauf. Der Konzern aus Cupertino erklärte weder, wieviel man für Faceshift ausgibt, noch was mit der Technologie und den dazugehörigen Patenten in Zukunft geschehen soll.
Die Faceshift-Software kann Gesichtsbewegungen mittels Videoaufnahmen erkennen und aufgrund dieser Daten die Gesichter von 3D-Charakteren animieren. Das revolutionäre an Faceshift ist, dass für den Einsatz ein normaler PC ausreicht. Teure Studios oder Spezialkameras sind überflüssig. Damit Faceshift funktioniert, ist es auch nicht nötig, spezielle Markierungen an einem Gesicht anzubringen, wie das bei vielen anderen Motion-Capturing-Systemen der Fall ist. Eine Vorstellung davon, was Faceshift kann, erhält man
in diesem Video.
Faceshift wurde 2012 von Thibaut Weise, Brian Amberg und Sofien Bouaziz als Spinoff des Computer Graphics and Geometry Laboratory der ETH Lausanne gegründet. Die Universität hat laut 'Tech Crunch' erst im August dieses Jahres zwei Patente im Bereich Gesichtsanimation an das Unternehmen übertragen.
Eine kurzfristige Anfrage von inside-it.ch konnte Faceshift noch nicht beantworten. (hjm)