Auf und Ab im westeuropäischen PC-Markt

11. Mai 2012 um 10:34
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Trotz guter Zuwächse in Deutschland und Grossbritannien ist der westeuropäische PC-Markt im ersten Quartal 2012 laut Gartner um 3,1 Prozent eingebrochen.

Trotz guter Zuwächse in Deutschland und Grossbritannien ist der westeuropäische PC-Markt im ersten Quartal 2012 laut Gartner um 3,1 Prozent eingebrochen. Stark rückläufig waren die Verkäufe abermals in den Euro-Problemländern am Mittelmeer, angefangen von Griechenland über Italien bis nach Portugal. Europamarktführer HP hat sich zwar insgesamt leicht gegen den Abwärtstrend gestemmt, ist in Deutschland aber hinter Acer und Lenovo auf Platz drei abgerutscht.
Auch Frankreich schien mit einem PC-Absatzminus von 3,9 Prozent auf 2,708 Millionen Stück von der Krise befallen. Allerdings sieht Gartner-Analystin Isabell Durand den drittwichtigsten Markt Westeuropas auf dem Weg der Besserung, zumal der Einbruch in den ersten drei Monaten des Jahres dort vor allem damit zu erklären sei, dass die Konsumenten ihr Kaufinteresse auf andere mobile Geräte gelenkt haben. In ganz Westeuropa beobachtet Gartner zwar ein moderates Wachstum im Professional-Bereich, die privaten Konsumenten würden aber ihr Geld eher für Smartphones und Tablets ausgeben als für einen neuen PC oder Laptop.
HP war im ersten Quartal 2012 in Westuropa mit einem Marktanteil von 22,9 Prozent immer noch ganz weit vorn, hat aber mit 3,2 Prozent nur ein vergleichsweise mässiges Wachstum hingelegt, während Asus auf Platz drei und Lenovo auf Platz fünf ihren jeweiligen Absatz um 16,8 Prozent respektive 34,6 Prozent kräftig steigern konnten. Acer ist zwar auf Platz zwei geblieben, hat aber mit einem Absatzminus von 20,1 Prozent kräftig Federn lassen müssen, während Dell mit einem mageren Plus von 0,7 Prozent hinter Asus zurückgefallen ist. (kh)

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