Auja: Britischer Händler verkauft chinesischen Windows-en

1. Dezember 2005, 17:49
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Microsoft Grossbritannien hat gestern den Fall eines Software-Händlers (monitorshop.

Microsoft Grossbritannien hat gestern den Fall eines Software-Händlers (monitorshop.co.uk) aufgedeckt, der 7'000 Kopien von unrechtmässig kopierten Microsoft Windows XP und Office 2003 verkauft hatte. Die Raubkopien kamen gemäss Microsoft ans Licht, als ein Kunde misstrauisch wurde und die Software an den "Microsoft Product Identification" Service einsandte.
Gemäss Microsoft trifft den Online-Händler wenig Schuld, glaubte er doch, die Programm-Pakete bei einer legalen Quelle in China erworben zu haben (warum kauft ein britischer Software-Händler Windows XP in China?). Der Inhaber von Monitorshop.co.uk habe dann Microsoft geholfen, alle verkauften Kopien ausfindig zu machen und diesen Kunden zu legalen Windows-en und Office-n verholfen.
Michaela Alexander, bei Microsoft UK für den Kampf gegen Software-Klau zuständig, wird in einer Pressemitteilung von gestern wie folgt zitiert: "Microsoft takes very seriously its responsibility to protect the public from the risks of pirate software. We're delighted that our Product Identification Service has proved instrumental not only in closing down an illegal supply chain, but also in helping provide genuine versions of our software to victims of the counterfeit trail."
Wie lieb Microsoft doch immer ist. (hc)
Den ersten Hinweis auf diese Story fanden wir bei The Register. Die Microsoft-PR studiert haben wir aber selber.

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