Avaya-Verkauf wird Tatsache

5. Juni 2007 um 11:56
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VR entscheidet sich für Private Equity. Kaufpreis 8,2 Milliarden Dollar.

VR entscheidet sich für Private Equity. Kaufpreis 8,2 Milliarden Dollar.
Der Verkauf des Netzwerk-Komponentenherstellers und VoIP-Spezialisten Avaya dürfte Tatsache werden. Nachdem vor einer Woche bekannt wurde, dass das Unternehmen Gespräche mit potentiellen Käufern führte, wurde heute ein offizielles Übernahmeangebot publiziert.
Die Verhandlungen wurden einerseits mit Vertretern von Private Equity-Unternehmen und andererseits mit Konkurrenten wie Cisco und Nortel geführt. Der Verwaltungsrat von Avaya favorisiert nun das Angebot der Finanzinvestoren Silver Lake und TPG Capital und empfiehlt den Aktionären, dieses Angebot anzunehmen. Silver Lake und TPG Capital bieten den Avaya-Aktionären insgesamt rund 8,2 Milliarden Dollar, einen Aufpreis von rund einem Drittel auf den Durchschnittskurs im Monat vor dem Bekanntwerden der Übernahmegespräche. Falls nicht noch ein Gegenangebot auftaucht, dürfte dieses Übernahmeangebot erfolgreich sein.
Die Übernahme durch einen Konkurrenten hätte wohl die Streichung vieler Produktlinien und einen Umbruch im Management bedeutet. Silver Lake und TPG Capital dagegen haben versprochen, im Grossen und Ganzen alles beim Alten zu lassen und dem bestehenden Management das Vertrauen ausgesprochen. (hjm)

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