Banken-IT: Outsourcing zahlt sich aus

26. Juni 2009, 08:00
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Besser als Inhouse-Betrieb.

Besser als Inhouse-Betrieb.
Das Beratungsunternehmen Itopia berichtet unter Berufung auf die jährlich bei 32 Schweizer Banken durchgeführte IT-Kostenumfrage, dass sich IT-Outsourcing bei Banken "endlich auszahlt". Banken, die auf IT-Outsourcing setzen, fahren laut der Mitteilung erstmals kostengünstiger als diejenigen mit Eigenentwicklung und Inhouse-Betrieb.
Ist ein Standardpaket im Einsatz, werden im Schnitt knapp 50'000 Franken pro Bankmitarbeiter und Jahr für die IT ausgegeben, so Itopia. Im Fall der Eigenentwicklung seien es 60'000 Franken. Nachdem die Banken ihre IT zwischen 2002 und 2006 jährlich zirka 5 Prozent kosteneffizienter betreiben konnten, wurde in den vergangenen beiden Jahren im Verhältnis wieder mehr Geld für die IT ausgegeben: vor allem die gehäuften Migrationen von Kernbankensystemen schlagen zu Buche. Laut Itopia sind die IT-Kosten der Banken wieder auf dem Stand von 2005.
Itopia glaubt, dass Banken, die sich mittels Variabilisierung der IT-Fixkosten auf schwierige Zeiten vorbereitet haben, die derzeitige Schrumpfung des Bankengeschäfts deutlich besser bewältigen können als andere. (mim)

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