Baselland schafft 16 neue Stellen gegen Cyberkriminalität

27. Juni 2019 um 06:57
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Im Kampf gegen die Internetkriminalität sollen die Baselbieter Behörden aufrüsten: Die Regierung beantragt dafür beim Landrat 13 zusätzliche Stellen bei der Polizei und drei bei der Staatsanwaltschaft.

Im Kampf gegen die Internetkriminalität sollen die Baselbieter Behörden aufrüsten: Die Regierung beantragt dafür beim Landrat 13 zusätzliche Stellen bei der Polizei und drei bei der Staatsanwaltschaft. Die Kosten werden auf 2,1 Millionen Franken im Jahr beziffert.
Wegen der zunehmenden Digitalisierung sei Internetkriminalität ein Problem für fast die ganze Bevölkerung, erklärt die Regierung in einer Mitteilung. Derzeit seien die Behörden jedoch mangels Kapazitäten nicht in der Lage, "Cybercrime in der geforderten Qualität und Quantität zu bekämpfen".
Staatsanwaltschaft und Polizei hätten in den letzten anderthalb Jahren gemeinsam eine Strategie für diese Deliktkategorie entwickelt; umgesetzt werden soll sie innert vier Jahren. Sie basiere auf vier Pfeilern: Aus- und Weiterbildung, Spezialisierung, Prävention und Repression.
Konkret soll die Staatsanwaltschaft gegen Cybercrime einen neuen Fachbereich in der Hauptabteilung Drogen und organisierte Kriminalität schaffen. Bei der Polizei geht es um eine Abteilung mit den Fachbereichen IT-Forensik, IT-Ermittlung und IT-Überwachung in der Hauptabteilung Kriminalpolizei.
Die Vorlage erfüllt ein Postulat der Grünen, das auf entsprechende Efforts in den Kantonen Bern und Zürich verwiesen hatte. Die Regierung hatte sich für Entgegennahme ausgesprochen. Der Vorstoss war 2017 mit grosser Mehrheit überwiesen worden. (paz/Keystone-sda)

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