Der Schweizer Softwareanbieter Beekeeper gibt die Übernahme von Lua bekannt. Damit, so Beekeeper-CEO Cristian Grossmann in einer Mitteilung, wolle man Teams, die nicht über einen PC-Arbeitsplatz verfügen, eine integrierte mobile Plattform bieten. Diese ermögliche es beispielsweise Papier-Prozesse wie Checklisten zu automatisieren.
Zu den finanziellen Details machen die Unternehmen keine Angaben.
Lua wurde 2018 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Dänemark. Das Jungunternehmen ist auch auf dem amerikanischen Markt präsent. Es bietet eine App für das Management von Angestellten an, insbesondere im Bereich der Hotellerie. Die Applikation lässt sich laut Mitteilung via Spracheingaben steuern und erlaube es unter anderem, Workflows zu definieren und Arbeiten zu verteilen.
Beekeeper richtet sich an die Angestellten an "vorderster Front", die nicht über einen PC-Arbeitsplatz verfügen. Weltweit arbeiten laut Mitteilung 2 Milliarden Menschen in "Frontline"-Berufen wie dem Einzelhandel, Gastgewerbe oder Gesundheitswesen. Diese müssten sich häufig auf papierbasierte Prozesse verlassen, was die Firmen Zeit und Geld koste.
"Wir haben die letzten drei Jahre damit verbracht, die beste gewerbliche Workflow-Plattform auf dem Markt zu entwickeln, die Teams im Kern ihrer Arbeit unterstützt", so Hugh O’Flanagan, CEO und Mitbegründer von Lua. "Heute verlassen sich Kunden rund um den Globus auf unser System, um Teams sowie Unternehmen zu führen und dabei effizienter zu werden. Ab jetzt arbeiten wir vereint weiter daran, Unternehmen von manuell auf automatisiert umzustellen und wir können kaum erwarten, was wir gemeinsam erreichen werden."