Big-Data- und Analytics-Ausgaben steigen kontinuierlich

23. August 2021 um 11:43
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Laut IDC werden 2021 weltweit knapp 216 Milliarden Dollar für Big Data und Analytics ausgegeben.

Laut dem Marktforscher IDC wächst der Markt für Big-Data- und Analytics-Produkte und -Services dieses Jahr und in den kommenden Jahren zwar nicht extrem schnell, aber er wird kontinuierlich Wachstumszahlen von über 10% erreichen.
Für das laufende Jahr 2021 schätzt IDC die Ausgaben auf 215,7 Milliarden Dollar, was einem Wachstum von 10,1% verglichen mit 2020 entspreche. Für die kommenden 5 Jahre prognostiziert IDC eine durchschnittliche Wachstumsrate von 12,8%.
Business-Leader seien dauernd auf der Suche nach Lösungen, die bessere und schnellere Entscheidungen in verschiedensten Bereichen ermöglichen, sagt die IDC-Expertin Jessica Goepfert. Dies gelte für alle Branchen und viele Arten von Einsatzbereichen. Unternehmen im Bereich Professional Services beispielsweise würden Big Data und Analytics (BDA) nutzen, um die Kunden- und Partnerbetreuung sowie ihr Projektmanagement zu verbessern. Banken würden ihren Fokus gegenwärtig auf die Automatisierung von Business-Prozessen, Betrugs-Erkennung und -Verhinderung sowie Kundengewinnung setzen.
Aber auch Branchen, die sich normalerweise weniger schnell verändern, wie die Bauindustrie, würden vermehrt BDA-Lösungen einsetzen, beispielsweise für die Supply-Chain- und Baustellen-Planung.
2021 wird laut IDC etwas mehr als die Hälfte der Gesamtsumme von 215,7 Milliarden Dollar im Bereich BDA für Services ausgegeben. IT-Services machen davon etwa 85 Milliarden Dollar aus, Business-Services den Rest. Rund 82 Milliarden Dollar werden laut IDC in Software investiert.
Die Ausgaben verteilen sich auf viele Wirtschaftssektoren. Die grössten BDA-Ausgaben tätigen gemäss IDC gegenwärtig Finanzdienstleister, Unternehmen der Fertigungsindustrie sowie Professional-Services-Anbieter. Dahinter folgen die Prozessindustrie, Telekommunikationsunternehmen und Behörden. Insgesamt, so IDC, erwarte man aber in 19 von 20 untersuchten Wirtschaftsbereichen Wachstumsraten von 10% oder mehr.

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