BL schafft 16 neue Stellen für Kampf gegen Cyber-Kriminalität

28. November 2019 um 16:21
  • politik & wirtschaft
  • behörde
  • politik
image

Die Baselbieter Behörden rüsten im Kampf gegen Cyber-Kriminalität auf.

Die Baselbieter Behörden rüsten im Kampf gegen Cyber-Kriminalität auf. Der Landrat hat einen Kredit für insgesamt 16 neue Stellen bewilligt. Sie werden im Rahmen einer Strategie der Polizei und der Staatsanwaltschaft geschaffen.
Der Entscheid fiel im Landrat mit 86 zu 0 Stimmen bei 2 Enthaltungen. Somit werden 13 zusätzliche Stellen bei der Polizei angesiedelt, die damit 20 Cyber-Polizisten beschäftigt. Die Staatsanwaltschaft erhält drei zusätzliche Stellen für den Bereich.
Konkret wird die Staatsanwaltschaft einen neuen Fachbereich in der Hauptabteilung Drogen und organisierte Kriminalität schaffen. Bei der Polizei geht es um eine Abteilung mit den Fachbereichen IT-Forensik, IT-Ermittlung und IT-Überwachung in der Hauptabteilung Kriminalpolizei.
Die Kosten werden von der Regierung auf 2,1 Millionen Franken im Jahr beziffert. Dazu kommen einmalige Kosten in der Höhe von rund 3,2 Millionen Franken für den Ausbau der gemeinsamen Räumlichkeiten sowie jährliche wiederkehrende Kosten in der Höhe von rund 850'000 Franken.
Die Bekämpfung von Internet-Kriminalität war im Landrat unbestritten und wurde von allen Fraktionen gutgeheissen. Laut Sicherheitsdirektorin Kathrin Schweizer zeigt sich die Baselbieter Bevölkerung verunsichert von Cyber-Kriminalität. Man wolle mit den neuen Stellen unter anderem mehr Fälle zur Anklage bringen und Aufklärungsarbeit leisten, so Schweizer. (Keystone-sda/ts)

Loading

Mehr zum Thema

image

Amazon nimmt in der Schweiz Anleihen für 2,82 Milliarden Franken auf

Es ist einer der grössten Beträge, die je ein Unternehmen in Franken aufgenommen hat. Gebraucht wird das Geld vor allem für KI und Cloud.

publiziert am 12.5.2026
imageAbo

BKW vergibt Auftrag für CRM und Vertragsmanagement

Die Berner Kraftwerke investieren rund 25 Millionen Franken in Softwarelösungen bis 2031.

publiziert am 12.5.2026
imageAbo

Nach Zürich wird auch für Luzerns Schulen mehr Open Source gefordert

Ratsmitglieder aus mehreren Parteien haben einen Vorstoss zu Open-Source-Software an den städtischen Schulen eingereicht. "Das Anliegen stösst auf breite Zustimmung", erklärt Erstunterzeichner Adrian Häfliger.

publiziert am 12.5.2026
image

Digitale Briefe der Post liegen auf Google-Servern

Digitale Sendungen der Schweizerischen Post werden auf Servern von Google gespeichert. Das wirft Fragen in Bezug auf die digitale Souveränität des Unternehmens auf.

publiziert am 12.5.2026